Als ich sie erröthen sah

D 153 Nachlass

Bernhard Ambros Ehrlich 1765 - 1827

Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Olga Monakh - Klavier

Aufnahme: Montag, 11. November 2013 | Berlin

Liedtext

All mein Wirken all mein Leben,
Strebt nach dir Verehrte hin!
Alle meine Sinne weben
Mir dein Bild, o Zauberinn!
Du entflammest meinen Busen
Zu der Leyer Harmonie,
Du begeisterst mehr als Musen
Und entzückest mehr als sie. – –
Ach dein blaues Auge strahlet
Durch den Sturm der Seele mild,
Und dein süßes Lächeln malet
Rosig mir der Zukunft Bild.
Herrlich schmückt des Himmels Gränzen
Zwar Aurorens Purpurlicht,
Aber lieblicheres Glänzen
Uiberdeckt dein Angesicht.
Wenn mit wonnetrunknen Blicken,
Ach! und unaussprechlich schön,
Meine Augen voll Entzücken
Purpurn dich erröthen sehn.

All mein Wirken all mein Leben,
Strebt nach dir Verehrte hin!
Alle meine Sinne weben
Mir dein Bild, o Zauberinn!
Du entflammest meinen Busen
Zu der Leyer Harmonie,
Du begeisterst mehr als Musen
Und entzückest mehr als sie. – –
Ach dein blaues Auge strahlet
Durch den Sturm der Seele mild,
Und dein süßes Lächeln malet
Rosig mir der Zukunft Bild.
Herrlich schmückt des Himmels Gränzen
Zwar Aurorens Purpurlicht,
Aber lieblicheres Glänzen
Uiberdeckt dein Angesicht.
Wenn mit wonnetrunknen Blicken,
Ach! und unaussprechlich schön,
Meine Augen voll Entzücken
Purpurn dich erröthen sehn.

All mein Wirken all mein Leben,
Strebt nach dir Verehrte hin!
Alle meine Sinne weben
Mir dein Bild, o Zauberinn!
Du entflammest meinen Busen
Zu der Leyer Harmonie,
Du begeisterst mehr als Musen
Und entzückest mehr als sie. – –
Ach dein blaues Auge strahlet
Durch den Sturm der Seele mild,
Und dein süßes Lächeln malet
Rosig mir der Zukunft Bild.
Herrlich schmückt des Himmels Gränzen
Zwar Aurorens Purpurlicht,
Aber lieblicheres Glänzen
Uiberdeckt dein Angesicht.
Wenn mit wonnetrunknen Blicken,
Ach! und unaussprechlich schön,
Meine Augen voll Entzücken
Purpurn dich erröthen sehn.

Bernhard Ambros Ehrlich
Prag: Johann Josef Diesbach, 1792 - Public domain

Zum Text

Bernhard Ambros Ehrlich war k.k Gubernial- und Bücher-Revisionsbeamter. Er veröffentlichte sein Gedicht Als ich Sie erröthen sah 1792 in Prag in Band 2 der Erstlinge unserer einsamen Stunden herausgegeben von Johann Josef Diesbach.1.1

Digitalisat online

Zur Musik

Komponiert:  10. Februar   1815
Veröffentlichung (angezeigt):  spring   1845
Originaltonart:  G - Dur
Liedform:   durchkomponiert
Aufnahmetonart:  E - Dur

Schubert war 18 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.

Schubert vertonte nur ein Gedicht von Berhard Ambros Ehrlich.
Das schwärmerische Lied schrieb er im Alter von gerade einmal 18 Jahren.
Die durchkomponierte Form unterscheidet sich erheblich von Liedern Mozarts, Reichardts, Zumsteegs oder Zelters.

Alte Gesamtausgabe, Serie  XX, Bd. 02 № 41
Neue Schubert-Ausgabe  IV, Bd. 07
Friedlaender Edition  Bd. 6 » 18
Bärenreiter Urtext Edition  Bd. 6 » 84

Alte Gesamtausgabe

PDF Thumbnail

Erstdruck

PDF Thumbnail

Quellenlage

Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

Die Veröffentlichung besorgte 1845 A. Diabelli & Co. in Wien als Nachlass - 39 | Verlagsnummer 7417

Eine Abschrift liegt in der Wienbibliothek im Rathaus. Sie ist leider noch nicht digital abrufbar. (Stand 2023)

Die Erstveröffentlichung besorgte 1845 in Wien Ant. Diabelli und Comp. als Nachlaß 39, VN 7417 

Zur Veröffentlichung

Nachlass 39 4.1
Zurück zu den Liedern