Wehmut

D 772 Opus 22 - 2

Matthäus von Collin 1779 - 1824

Artistes: Peter Schöne - Baryton | Boris Cepeda - Piano

Enregistrement: mardi, 13. janvier 2009 | Berlin

Paroles

Wenn ich durch Wald und Fluren geh,
Es wird mir dann so wohl und weh
In unruhvoller Brust.
So wohl, so weh, wenn ich die Au,
In ihrer Schönheit Fülle schau',
Und all' die Frühlingslust.

Denn, was im Winde tönend weht,
Was aufgethürmt gen Himmel steht,
Und auch der Mensch, so hold vertraut,
Mit all' der Schönheit, die er schaut,
Entschwindet, und vergeht.

Wenn ich durch Wald und Fluren geh,
Es wird mir dann so wohl und weh
In unruhvoller Brust.
So wohl, so weh, wenn ich die Au,
In ihrer Schönheit Fülle schau',
Und all' die Frühlingslust.

Denn, was im Winde tönend weht,
Was aufgethürmt gen Himmel steht,
Und auch der Mensch, so hold vertraut,
Mit all' der Schönheit, die er schaut,
Entschwindet, und vergeht.

Wenn ich durch Wald und Fluren geh,
Es wird mir dann so wohl und weh
In unruhvoller Brust.
So wohl, so weh, wenn ich die Au,
In ihrer Schönheit Fülle schau',
Und all' die Frühlingslust.

Denn, was im Winde tönend weht,
Was aufgethürmt gen Himmel steht,
Und auch der Mensch, so hold vertraut,
Mit all' der Schönheit, die er schaut,
Entschwindet, und vergeht.

Matthäus von Collin
Österreichische Nationalbibliothek - Public domain

À propos du poème

In der Veröffentlichung trägt das Gedicht den Titel Naturgefühl.

Le poème Wehmut par Matthäus von Collin a été publié en l'année 1813 in Selam. Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen. Il se trouve à la page 203. -> Copie numérique en ligne

Selam. Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen

© Quelle: Österreichische Nationalbibliothek – Digitalisat eines gemeinfreien Werkes Nutzung des Digitalisats ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken (PPP)

Autres publications:

Selam. Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen, 1813, page 133

Copie numérique en ligne

À propos de la musique

Écrit:  novembre   1822
Publication (annoncée):  27. mai   1823
Tonalité originale :  Ré   mineur
Type de chanson :   A-A-B
Tonalité enregistrée :  Ré   mineur
Résidence de Schubert 1822 | Spiegelgasse 9 Wien

Schubert was 25 years old when he wrote this song.

Matthäus von Collin war ein Vetter von Joseph von Spaun, einem der engsten Freunde Schuberts. Bei einer Zusammenkunft im Hause Collins wurde Der Wanderer (gesungen von Vogl) und die Variationen e-Moll op. 10 gegeben (vierhändig mit Anselm Hüttenbrenner). 3.1
Trotz der gemeinsamen Begegnungen und eindeutigen Widmung von op. 22 an Collin hat sich keine enge Freundschaft zwischen Schubert und ihm entwickelt. 

Das bekannteste Lied auf einen Text von Collin dürfte Nacht und Träume D 827 sein.

Am 24.06.1824 erschien eine Kritik zu op. 21-24 in der Allgemeinen musikalischen Zeitung.

Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1823 Sauer & Leidesdorf in Wien comme Opus 22 - 2 | Numéro de l'éditeur 337

À propos de la publication

Opus 22 4.1
Wiener Zeitung 27. mai 1823 4.2

Partitions

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 07 № 426
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 01
Édition Friedlaender  Bd. 3 » 15

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