Tischlerlied

D 274 Estate

Klamer Schmidt 1746 - 1824

Artists: Peter Schöne - Baritone | Boris Cepeda - Piano

Recording: Thursday, 05. February 2009 | Erfurt

Lyrics

Mein Handwerk geht durch alle Welt,
Und bringt mir manchen Thaler Geld.
Deß bin ich hoch vergnügt.
Den Tischler braucht ein jeder Stand:
Schon wird das Kind durch meine Hand
Im1 sanften Schlaf gewiegt.

Das Bette zu der Hochzeitnacht
Wird auch durch meinen Fleiß gemacht,
Und künstlich angemahlt.
Ein Geizhals sei auch noch so karg,
Er braucht am Ende einen Sarg,
Und der wird gut bezahlt.

Drum hab' ich immer frohen Muth,
Und mache meine Arbeit gut,
Es sei Tisch oder Schrank.
Und wer bei mir brav viel bestellt,
Und zahlt mir immer baares Geld,
Dem sag' ich großen Dank.

Erstdruck

Mein Handwerk geht durch alle Welt,
Und bringt mir manchen Thaler Geld.
Deß bin ich hoch vergnügt.
Den Tischler braucht ein jeder Stand:
Schon wird das Kind durch meine Hand
Im1 sanften Schlaf gewiegt.

Das Bette zu der Hochzeitnacht
Wird auch durch meinen Fleiß gemacht,
Und künstlich angemahlt.
Ein Geizhals sei auch noch so karg,
Er braucht am Ende einen Sarg,
Und der wird gut bezahlt.

Drum hab' ich immer frohen Muth,
Und mache meine Arbeit gut,
Es sei Tisch oder Schrank.
Und wer bei mir brav viel bestellt,
Und zahlt mir immer baares Geld,
Dem sag' ich großen Dank.

Erstdruck

Mein Handwerk geht durch alle Welt,
Und bringt mir manchen Thaler Geld.
Deß bin ich hoch vergnügt.
Den Tischler braucht ein jeder Stand:
Schon wird das Kind durch meine Hand
Im1 sanften Schlaf gewiegt.

Das Bette zu der Hochzeitnacht
Wird auch durch meinen Fleiß gemacht,
Und künstlich angemahlt.
Ein Geizhals sei auch noch so karg,
Er braucht am Ende einen Sarg,
Und der wird gut bezahlt.

Drum hab' ich immer frohen Muth,
Und mache meine Arbeit gut,
Es sei Tisch oder Schrank.
Und wer bei mir brav viel bestellt,
Und zahlt mir immer baares Geld,
Dem sag' ich großen Dank.

Erstdruck

Klamer Schmidt
Ölgemälde Klamer Eberhard Karl Schmidt 1774
Wikimedia.org - Public domain

About poem

Der Dichter Klamer Schmidt veröffentlichte seine Gedichte unter verschiedenen Abkürzungen und Pseudonymen.
Das vorliegende Tischlerlied erschien zuerst 1779 in Der Bürger Eine Wochenschrift Erstes Quartal Halberstadt, gedrukt und zu finden bei Joh Friedr Delius, S. 56

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Weitere Ausgaben des Gedichtes:

Handwerkslieder; auf Gelagen und Morgensprachen, oder beym Feyerabend, zu singen Nebst andern allgemeinen Volksliedern, für mancherley Stände, in verschiedenen Ange- legenheiten Leipzig und Dessau, in der Buchhandlung der Gelehrten 1783

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About music

Written:  25. August   1815
Publishing (announced):  1850
Original key:  C   major
Songtype:   Strophic song
Key recorded:  C   major

Schubert was 18 years old when he wrote this song.

In seinem produktivsten Jahr 1815 schrieb Schubert etwa 145 Lieder. Am Entstehungstag des Tischlerliedes waren es insgesamt 9 Lieder.

Schubert war damals 18 Jahre alt. Er kannte den Dichter nicht, denn das Autograph trägt den Untertitel |: Dichter unbekannt :|

Old Schubert Edition, Series  XX, Vol. 03 № 131
New Schubert Edition  IV, Vol. 09
Friedlaender Edition  Bd. 6 » 67
Bärenreiter Urtext Edition  Bd. 8 » 19

Link to manuscript

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Old Schubert Edition

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First edition

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Source situation

Here you can find some informations about sources: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

The publication procured 1850 A. Diabelli & Co. in Wien as Nachlass - 48 | Publisher Number 8837

Das laut Deutschverzeichnis verschollene Manuskript wurde am 04. Dezember 2018 bei Sotheby's London unter der Katalognummer 318 versteigert. Ein Faksimile des Liedes kann dort online studiert werden. (abgerufen 2020-XII-01)

Die Erstveröffentlichung besorgte A. Diabelli et Comp. als Nachlass-Lieferung 48, VN 8837

Die Version unterscheidet sich in vielen Punkten vom oben genannten Manuskript. Deswegen sind in der Neuen Gesamtausgabe zwei Fassungen verzeichnet.

About publishing

Estate 48 4.1
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