Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Alexander Fleischer - Klavier
Aufnahme: Montag, 15. Juni 2020 | Hirschberg
Liedtext
O daß ich dir vom stillen Auge
In seinem liebevollen Schein,
Die Thräne von der Wange sauge,
Eh' sie die Erde trinket ein.
Wohl hält sie zögernd auf der Wange,
Und will sich heiß der Treue weihn;
Nun ich sie so im Kuß empfange,
Nun sind auch deine Schmerzen mein.
O daß ich dir vom stillen Auge
In seinem liebevollen Schein,
Die Thräne von der Wange sauge,
Eh' sie die Erde trinket ein.
Wohl hält sie zögernd auf der Wange,
Und will sich heiß der Treue weihn;
Nun ich sie so im Kuß empfange,
Nun sind auch deine Schmerzen mein.
O daß ich dir vom stillen Auge
In seinem liebevollen Schein,
Die Thräne von der Wange sauge,
Eh' sie die Erde trinket ein.
Wohl hält sie zögernd auf der Wange,
Und will sich heiß der Treue weihn;
Nun ich sie so im Kuß empfange,
Nun sind auch deine Schmerzen mein.

Zum Text
Das Gedicht An die Geliebte von Joseph Ludwig Stoll wurde veröffentlicht im Jahr 1814 in Selam Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen. Es findet sich auf Seite 206. -> Digitalisat online
Zur Musik
Schubert war 18 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.
Der Beginn des Liedes findet sich in ganz ähnlicher Form wieder in D 497 (An die Nachtigall)
Quellenlage
Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch
Die Veröffentlichung besorgte 1887 Max Friedlaender (C.F.Peters) in Leipzig als Opus 1887 - 49
Quellen
5.1Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: An die Geliebte
6.1Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net
Geschrieben von: Peter Schöne




