Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Peter Silbert (1778-1844)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Samstag, 21. Juni 2008 - Berlin



Liedtext

heutige Schreibweise

Der Odem Gottes weht!
Still wird die Sehnsucht wach;
Das trunkne Herz vergeht
In wundersüßem Ach!

Wie löst sich äthermild
Der Erde schweres Band,
Die heil'ge Träne quillt,
Ach! nach des Himmels Land.

Wie mächtig hebt das Herz
Sich zu den blauen Höh'n!
Was machst vor süßem Schmerz
Es ach! so zart vergehn? -

O süßer Hochgenuß!
Mild, wie des Himmels Tau,
Winkt Gottes Feyergruß
Hoch aus dem stillen Blau!

Und das verwaiste Herz
Vernimmt den stillen Ruf,
Und sehnt sich heimatwärts
Zum Vater, der es schuf!

Quelle(n) & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: Februar 1819

Veröffentlichung (angezeigt): 21. April 1831

Originaltonart: G-Dur

Liedform: Strophenlied

Besonderheiten:

Zum Text

Die heilige Lyra 1819

Johann Peter Silbert veröffentlichte sein Gedicht im Alter von 42 Jahren in Die heilige Lyra bei Anton Strauß, Wien 1819 auf Seite 214.

Zur Musik

Schubert war 22 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Die Erstausgabe besorgte A.Diabelli&Co. als Nachlaß-Lieferung Nr. 10 1

Dem Unendlichen D 291
Die Gestirne D 444
Das Marienbild D 623
Vom Mitleiden Mariä D 632
Pax Vobiscum D 551
Gebet während der Schlacht D 171
Himmelsfunken D 651

In Musik gesetzt für eine Singstimme mit Pianoforte-Begleitung von Franz Schubert.

Deckblatt Nachlass 10

Aus der k.k. Wiener Zeitung vom 21. April 1831 2
Wiener Zeitung 1831 04 21


Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Alte Gesamtausgabe Serie XX, Bd. 06, Nr. 353

Neue Gesamtausgabe IV, Bd. 12

Friedländer Bd. II » 218

Erstdruck

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Originalversion des Liedes

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Transposition für tiefe Stimme

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Quelle imslp.org o.a.: Himmelsfunken.pdf