Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Georg Jacobi (1740-1814)

Wir empfehlen Ihnen, die Lieder mit einem Kopfhörer anzuhören!

download

Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Ralph Neubert - Piano
Aufnahme: Montag, 13. Juni 2011 - Erfurt


Liedtext

heutige Schreibweise

Todesstille deckt das Tal
Bei des Mondes halbem Strahl;
Winde flüstern dumpf und bang
In des Wächters Nachtgesang.

Leiser, dumpfer tönt es hier
In der bangen Seele mir,
Nimmt den Strahl der Hoffnung fort,
Wie den Mond die Wolke dort.

Hüllt, ihr Wolken, hüllt den Schein
Immer tiefer, tiefer ein!
Vor ihm bergen will mein Herz
Seinen tiefen, tiefen Schmerz.

Nennen soll ihn nicht mein Mund;
Keine Träne mach' ihn kund;
Senken soll man ihn hinab
Einst mit mir in's kühle Grab.

O der schönen langen Nacht,
Wo nicht Erdenliebe lacht,
Wo verlass'ne Treue nicht
Ihren Kranz von Dornen flicht!

An des Todes milder Hand
Geht der Weg in's Vaterland;
Dort ist Liebe sonder Pein;
Selig, selig werd' ich sein.

Zur Musik

komponiert: 1816

Veröffentlichung (angezeigt): 1895

Originaltonart:

Noten



Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: In der Mitternacht.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

Auf unserer Webseite haben Sie die Möglichkeit, Künstler direkt zu fördern.
Ihre finanzielle Unterstützung kommt zu 100% bei uns Künstlern an und unserem Schubertlied-Projekt zugute.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen!

Diese Webseite verwendet Cookies.
Wir verwenden Cookies, um unsere Seite benutzerfreundlich zu gestalten und Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.