Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Dienstag, 21. Juli 2009 - Erfurt


Liedtext

heutige Schreibweise

Grabe, Spaten, grabe!
Alles, was ich habe,
Dank' ich Spaden, dir!
Reich' und arme Leute
Werden meine Beute,
Kommen einst zu mir!

Weiland groß und edel,
Nickte dieser Schädel
Keinem Gruße Dank!
Dieses Beingerippe
Ohne Wang' und Lippe
Hatte Gold und Rang.

Jener Kopf mit Haaren
War vor wenig Jahren
Schön wie Engel sind.
Tausend junge Fentchen
Leckten ihm das Händchen,
Gaften sich halb blind!

Grabe, Spaden, grabe!
Alles, was ich habe,
Dank' ich Spaden, dir!
Reich' und arme Leute
Werden meine Beute,
Kommen einst zu mir!

Zum Text

<p>Schubert schrieb ein Trio mit gleichem Titel/Text für 2 Tenöre und Bass: <a href="http://imslp.org/wiki/Special:ImagefromIndex/16573">Totengräberlied D38</a></p>
Textbild

Zur Musik

komponiert: 19. Januar 1813

Veröffentlichung (angezeigt): 1894

Originaltonart: G

Liedform: A-B-A

Besonderheiten:

Noten



Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Totengräberlied.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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