Trauer der Liebe

Erste Fassung

D 465

Johann Georg Jacobi 1740 - 1814

Artistes: Peter Schöne - Baryton | Holger Berndsen - Piano

Enregistrement: dimanche, 08. mars 2015 | Würzburg

Paroles

Wo die Taub' in stillen Buchen
Ihren Tauber sich erwählt,
Wo sich Nachtigallen suchen,
Und die Rebe sich vermählt;
Wo die Bäche sich vereinen,
Gieng ich oft mit leichtem Scherz,
Gieng ich oft mit bangem Weinen,
Suchte mir ein liebend Herz.

O, da gab die finstre Laube
Leisen Trost im Abendschein;
O, da kam ein süßer Glaube
Mit dem Morgenglanz im Hain;
Da vernahm ichs in den Winden,
Ihr Geflüster lehrte mich:
Daß ich suchen sollt', und finden,
Finden, holde Liebe! dich.

Aber ach! wo blieb auf Erden,
Holde Liebe, deine Spur?
Lieben, um geliebt zu werden,
Ist das Loos der Engel nur.
Statt der Wonne, fand ich Schmerzen,
Hieng an dem, was mich verließ;
Frieden giebt den treuen Herzen
Nur ein künftig Paradieß.

Auserlesene Lieder 1784

Wo die Taub' in stillen Buchen
Ihren Tauber sich erwählt,
Wo sich Nachtigallen suchen,
Und die Rebe sich vermählt;
Wo die Bäche sich vereinen,
Gieng ich oft mit leichtem Scherz,
Gieng ich oft mit bangem Weinen,
Suchte mir ein liebend Herz.

O, da gab die finstre Laube
Leisen Trost im Abendschein;
O, da kam ein süßer Glaube
Mit dem Morgenglanz im Hain;
Da vernahm ichs in den Winden,
Ihr Geflüster lehrte mich:
Daß ich suchen sollt', und finden,
Finden, holde Liebe! dich.

Aber ach! wo blieb auf Erden,
Holde Liebe, deine Spur?
Lieben, um geliebt zu werden,
Ist das Loos der Engel nur.
Statt der Wonne, fand ich Schmerzen,
Hieng an dem, was mich verließ;
Frieden giebt den treuen Herzen
Nur ein künftig Paradieß.

Auserlesene Lieder 1784

Wo die Taub' in stillen Buchen
Ihren Tauber sich erwählt,
Wo sich Nachtigallen suchen,
Und die Rebe sich vermählt;
Wo die Bäche sich vereinen,
Gieng ich oft mit leichtem Scherz,
Gieng ich oft mit bangem Weinen,
Suchte mir ein liebend Herz.

O, da gab die finstre Laube
Leisen Trost im Abendschein;
O, da kam ein süßer Glaube
Mit dem Morgenglanz im Hain;
Da vernahm ichs in den Winden,
Ihr Geflüster lehrte mich:
Daß ich suchen sollt', und finden,
Finden, holde Liebe! dich.

Aber ach! wo blieb auf Erden,
Holde Liebe, deine Spur?
Lieben, um geliebt zu werden,
Ist das Loos der Engel nur.
Statt der Wonne, fand ich Schmerzen,
Hieng an dem, was mich verließ;
Frieden giebt den treuen Herzen
Nur ein künftig Paradieß.

Auserlesene Lieder 1784

Johann Georg Jacobi
Ölgemälde von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein
Wikimedia.org - Public domain

À propos du poème

Le poème Trauer der Liebe par Johann Georg Jacobi a été publié en l'année 1784 in Auserlesene Lieder Von J G Jacobi;. Il se trouve à la page 25f.. -> Copie numérique en ligne

Auserlesene Lieder Von J G Jacobi;

© Quelle: Bayerische Staatsbibliothek – Digitalisat eines gemeinfreien Werkes Nutzung des Digitalisats ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken (PPP)

Autres publications:

Auserlesene Lieder Von J G Jacobi;, 1784, page 46f.

Copie numérique en ligne

À propos de la musique

Écrit:  Août   1816
Publication (annoncée):  1885
Tonalité originale :  La♭   majeur
Type de chanson :   Chanson strophique
Tonalité enregistrée :  Mi♭   majeur

Schubert was 19 years old when he wrote this song.

Schubert vertonte sieben Texte von Jacobi. Zählt man alle Fassungen zusammen, so liegen uns heute 10 Vertonungen Jacobis vor.

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 04 № 247
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 10
Édition Friedlaender  Bd. 7 » 26

Lien vers le manuscrit

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Ancienne édition complète

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Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1885 Max Friedlaender (C.F.Peters) in Leipzig comme Opus 1885 - 11

À propos de la publication

Édition Friedlaender 4.1
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