Artistes: Peter Schöne - Baryton | Holger Berndsen - Piano
Enregistrement: samedi, 07. mars 2015 | Würzburg
Paroles
Holder klingt der Vogelsang,
Wann die Engelreine,
Die mein Jünglingsherz bezwang,
Wandelt durch die Haine.
Röter blühet Tal und Au,
Grüner wird der Wasen,
Wo mir Blumen, rot und blau,
Ihre Hände lasen.
Ohne sie ist alles tot,
Welk sind Blüt' und Kräuter;
Und kein Frühlingsabendrot
Dünkt mir schön und heiter.
Traute, minnigliche Frau,
Wollest nimmer fliehen;
Daß mein Herz, gleich dieser Au,
Mög' in Wonne blühen!
Holder klingt der Vogelsang,
Wann die Engelreine,
Die mein Jünglingsherz bezwang,
Wandelt durch die Haine.
Röter blühet Tal und Au,
Grüner wird der Wasen,
Wo mir Blumen, rot und blau,
Ihre Hände lasen.
Ohne sie ist alles tot,
Welk sind Blüt' und Kräuter;
Und kein Frühlingsabendrot
Dünkt mir schön und heiter.
Traute, minnigliche Frau,
Wollest nimmer fliehen;
Daß mein Herz, gleich dieser Au,
Mög' in Wonne blühen!
Holder klingt der Vogelsang,
Wann die Engelreine,
Die mein Jünglingsherz bezwang,
Wandelt durch die Haine.
Röter blühet Tal und Au,
Grüner wird der Wasen,
Wo mir Blumen, rot und blau,
Ihre Hände lasen.
Ohne sie ist alles tot,
Welk sind Blüt' und Kräuter;
Und kein Frühlingsabendrot
Dünkt mir schön und heiter.
Traute, minnigliche Frau,
Wollest nimmer fliehen;
Daß mein Herz, gleich dieser Au,
Mög' in Wonne blühen!
À propos du poème
Ludwig Christoph Heinrich Hölty muss ein ungeheuer wissbegieriger Mensch gewesen sein. Schon als kleiner Junge las er alles, was er in die Hände bekam. Man sagt, er sei ein sehr hübscher Junge gewesen. Jedoch wurde er von Blattern entstellt genau in der Woche, in der auch seine Mutter an Schwindsucht starb. Er selbst durfte kaum 28 Jahre alt werden, als auch ihn die Schwindsucht hinweg raffte. 1.1
Mit 25 Jahren schrieb er 1773 das Gedicht Minnelied.
Le poème Minnelied par Ludwig Christoph Heinrich Hölty a été publié en l'année 1804 in Gedichte von Ludewig Heinrich Christoph Hölty.. Il se trouve à la page 175. -> Copie numérique en ligne
À propos de la musique
Schubert was 19 years old when he wrote this song.
Schubert hat in seinen beiden produktivsten Jahren 1815 und 1816, zählt man alle laut Deutsch-Verzeichnis vorliegenden Lieder, Fassungen, Bearbeitungen und Entwürfe zusammen, insgesamt 40 mal Texte von Hölty vertont.
Unter diesen Vertonungen findet sich unter anderem eines der bekanntesten Schubertlieder - die Seligkeit D433.
- An den Mond D 193 – Opus 57 - 3
- An die Apfelbäume, wo ich Julien erblickte D 197
- An die Nachtigall D 196 – Opus 172 - 3
- Blumenlied D 431
- Der Liebende D 207
- Der Traum D 213 – Opus 172 - 1
- Die Laube D 214 – Opus 172 - 2
- Die Mainacht D 194
- Die Nonne – Zweite Fassung D 208
- Erntelied D 434
- Frühlingslied D 398
- Klage D 436
- Mailied D 503
- Seligkeit D 433
- Seufzer D 198
- Totengräberlied D 44
- Winterlied D 401
Situation de la source
Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch
La publication obtenue 1885 Max Friedlaender (C.F.Peters) in Leipzig comme Opus 1885 - 3
Das Manuskript stand am 25. Mai 2001 für 79,668 EUR zum Verkauf bei Sotheby's New York.
Am 24. September 2020 stand es erneut auf zvab.com zum Verkauf für 95.000 €.
Screenshot aus zvab.com, abgerufen am 24. September 2020 um 16:30 Uhr:

Aus den Angaben des Verkäufers geht hervor, dass sich auf dem Manuskript auch das Lied Die frühe Liebe D 430 befindet.
Kritischer Bericht von Friedländer in der Erstausgabe.
Die Erstveröffentlichung geschah als 1. Beilage zu Nº18 der Neuen Musikzeitung
Partitions










