Artistes: Peter Schöne - Baryton | Holger Berndsen - Piano
Enregistrement: dimanche, 09. avril 2023 | Nürnberg
Paroles
Nimmer, nimmer darf ich dir gestehen,
Was beim ersten Drucke deiner Hand,
Süße Zauberin, mein Herz empfand!
Meiner Einsamkeit verborgnes Flehen,
Meine Seufzer wird der Sturm verwehen,
Meine Thränen werden ungesehen
Deinem Bilde rinnen, bis die Gruft
Mich in ihr verschwiegnes Dunkel ruft.
Ach! du schautest mir so unbefangen,
So voll Engelunschuld ins Gesicht,
Wähntest den Triumph der Schönheit nicht!
O Theone! Sahst du nicht den bangen
Blick der Lieb' an deinen Blicken hangen?
Schimmerte die Röthe meiner Wangen
Dir nicht Ahnung der verlornen Ruh
Meines hoffnungslosen Herzens zu?
Daß uns Meere doch geschieden hätten
Nach dem ersten leisen Druck der]3 Hand!
Schaudernd wank' ich nun am Rand
Eines Abgrunds, wo auf Dornenbetten,
Thränenlos, mit diamantnen Ketten,
Die Verzweiflung lauscht! mich zu retten,
Holde Feindin meines Friedens, beut
Mir die Schale der Vergessenheit!
Nimmer, nimmer darf ich dir gestehen,
Was beim ersten Drucke deiner Hand,
Süße Zauberin, mein Herz empfand!
Meiner Einsamkeit verborgnes Flehen,
Meine Seufzer wird der Sturm verwehen,
Meine Thränen werden ungesehen
Deinem Bilde rinnen, bis die Gruft
Mich in ihr verschwiegnes Dunkel ruft.
Ach! du schautest mir so unbefangen,
So voll Engelunschuld ins Gesicht,
Wähntest den Triumph der Schönheit nicht!
O Theone! Sahst du nicht den bangen
Blick der Lieb' an deinen Blicken hangen?
Schimmerte die Röthe meiner Wangen
Dir nicht Ahnung der verlornen Ruh
Meines hoffnungslosen Herzens zu?
Daß uns Meere doch geschieden hätten
Nach dem ersten leisen Druck der]3 Hand!
Schaudernd wank' ich nun am Rand
Eines Abgrunds, wo auf Dornenbetten,
Thränenlos, mit diamantnen Ketten,
Die Verzweiflung lauscht! mich zu retten,
Holde Feindin meines Friedens, beut
Mir die Schale der Vergessenheit!
Nimmer, nimmer darf ich dir gestehen,
Was beim ersten Drucke deiner Hand,
Süße Zauberin, mein Herz empfand!
Meiner Einsamkeit verborgnes Flehen,
Meine Seufzer wird der Sturm verwehen,
Meine Thränen werden ungesehen
Deinem Bilde rinnen, bis die Gruft
Mich in ihr verschwiegnes Dunkel ruft.
Ach! du schautest mir so unbefangen,
So voll Engelunschuld ins Gesicht,
Wähntest den Triumph der Schönheit nicht!
O Theone! Sahst du nicht den bangen
Blick der Lieb' an deinen Blicken hangen?
Schimmerte die Röthe meiner Wangen
Dir nicht Ahnung der verlornen Ruh
Meines hoffnungslosen Herzens zu?
Daß uns Meere doch geschieden hätten
Nach dem ersten leisen Druck der]3 Hand!
Schaudernd wank' ich nun am Rand
Eines Abgrunds, wo auf Dornenbetten,
Thränenlos, mit diamantnen Ketten,
Die Verzweiflung lauscht! mich zu retten,
Holde Feindin meines Friedens, beut
Mir die Schale der Vergessenheit!
À propos du poème
Le poème Julius an Theone par Friedrich von Matthisson a été publié en l'année 1811 in Gedichte von Friedrich von Matthisson.. Il se trouve à la page 58f.. -> Copie numérique en ligne
À propos de la musique
Schubert was 19 years old when he wrote this song.
Im April 1814 begann Schubert eine ganze Reihe von Gedichten Matthissons zu vertonen. Fast alle Kompositionen stammen aus der Zeit zwischen 1814 und 1816. Am Ende werden es 32 Gedichte sein, die Schubert in Musik setzte, einige von ihnen mehrfach.
Julius an Theone schrieb er 1816 im Alter von 19 Jahren.
Situation de la source
Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch
La publication obtenue 1895 Eusebius Mandyczewski dans le Ancienne édition complète (Breitkopf&Härtel) in Leipzig | Numéro de l'éditeur 547



