Artistes: Peter Schöne - Baryton | Boris Cepeda - Piano

Enregistrement: mercredi, 10. juin 2009 | Erfurt

Paroles

Laura betet! Engelharfen hallen
Tröstung Gottes in ihr krankes Herz,
Und, wie Abels Opferdüfte, wallen
Ihre Seufzer himmelwärts.

Wie sie kniet, in Andacht hingegossen,
Schön, wie Raphael die Unschuld malt!
Vom Verklärungsglanze schon umflossen,
Der um Himmelswohner stralt.

O! sie fühlt, im leisen, linden Wehen,
Näher ihres Gottes Gegenwart,
Sieht im Geiste schon die Palmenhöhen,
Wo der Lichtkranz ihrer harrt!

So von Andacht, so von Gottvertrauen
Ihre engelreine Brust geschwellt,
Betend diese Heilige zu schauen,
Ist ein Blik in jene Welt!

Laura betet! Engelharfen hallen
Tröstung Gottes in ihr krankes Herz,
Und, wie Abels Opferdüfte, wallen
Ihre Seufzer himmelwärts.

Wie sie kniet, in Andacht hingegossen,
Schön, wie Raphael die Unschuld malt!
Vom Verklärungsglanze schon umflossen,
Der um Himmelswohner stralt.

O! sie fühlt, im leisen, linden Wehen,
Näher ihres Gottes Gegenwart,
Sieht im Geiste schon die Palmenhöhen,
Wo der Lichtkranz ihrer harrt!

So von Andacht, so von Gottvertrauen
Ihre engelreine Brust geschwellt,
Betend diese Heilige zu schauen,
Ist ein Blik in jene Welt!

Laura betet! Engelharfen hallen
Tröstung Gottes in ihr krankes Herz,
Und, wie Abels Opferdüfte, wallen
Ihre Seufzer himmelwärts.

Wie sie kniet, in Andacht hingegossen,
Schön, wie Raphael die Unschuld malt!
Vom Verklärungsglanze schon umflossen,
Der um Himmelswohner stralt.

O! sie fühlt, im leisen, linden Wehen,
Näher ihres Gottes Gegenwart,
Sieht im Geiste schon die Palmenhöhen,
Wo der Lichtkranz ihrer harrt!

So von Andacht, so von Gottvertrauen
Ihre engelreine Brust geschwellt,
Betend diese Heilige zu schauen,
Ist ein Blik in jene Welt!

Friedrich von Matthisson
Portrait von Christian Ferdinand Hartmann
Gleimhaus Halberstadt - CC BY-NC-SA

À propos du poème

Friedrich von Matthisson schrieb sein Gedicht Die Betende im Jahr 1778 im Alter von 17 Jahren. Es wurde zuerst 1781 in Lieder von Friedrich Matthisson, bey Gottlieb Löwe in Breslau, Seite 36 veröffentlicht. Ein Digitalisat dieser Veröffentlichung kann online recherchiert werden. 1.1

Weitere Ausgaben dieses Gedichtes:
1791 Matthisson, Auserlesene Gedichte, Seite 78. 1.2
1803 Matthisson, Gedichte, Seite 164 1.3
1810 Matthisson, Gedichte. Neueste verbesserte Auflage, Seite 157 1.4
1811 Matthisson, Gedichte. Erster Theil, Vollständige Ausgabe, Seite 6 1.5

In der letzgenannten Veröffentlichung findet sich eine Anmerkung zum Gedicht.

Die Betende.
Dieses Lied, welches der Verfasser als ein siebzehnjähriger Jüngling auf der Schule zu Kloster Berge dichtete, und woran er nie eine Silbe änderte, wurde von der verewigten Königin Luise von Preußen allen seinen späteren Arbeiten vorgezogen. Sie ließ es von mehreren Tonkünstlern in Musik setzen. 

Original als Digitalisat

Ganz so unverändert ließ Matthisson sein Gedicht nicht, sondern er bearbeitete den Text offenbar schon zwischen der Erstausgabe un der Veröffentlichung in Zürich 1791, wie man hier im Text gut nachvollziehen kann.

À propos de la musique

Écrit:  septembre   1814
Publication (annoncée):  1840
Tonalité originale :  Si   majeur
Type de chanson :   Chanson strophique
Tonalité enregistrée :  G   majeur

Schubert was 17 years old when he wrote this song.

Auf dem Manuskript der Komposition ist als Datum 17. September 1814 vermerkt. Schubert war damals 17 Jahre alt.

Im April 1814 begann er eine ganze Reihe von Gedichten Matthissons zu vertonen. Fast alle Kompositionen stammen aus der Zeit zwischen 1814 und 1816. Am Ende werden es 32 Gedichte sein, die Schubert in Musik setzte, einige von ihnen mehrfach.

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 01 № 20
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 07
Édition Friedlaender  Bd. 5 » 171
Édition Urtext Bärenreiter  Bd. 5 » 113

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Ancienne édition complète

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Première édition

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Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1840 A. Diabelli & Co. in Wien comme Nachlass - 31 | Numéro de l'éditeur 6940

À propos de la publication

Domaine 31 4.1
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