Artistes: Peter Schöne - Baryton | Olga Monakh - Piano

Enregistrement: samedi, 25. août 2012 | Berlin

Paroles

Dem Vater liegt das Kind im Arm,
Es ruht so wohl, es ruht so warm,
Es lächelt süß:Erstausgabe: süss:
 "LiebErstausgabe: lieb
Vater mein!"Erstausgabe: mein

Und mit dem Lächeln schläft es ein.

Der Vater beugt sich, atmet kaum,
Und lauscht auf seines Kindes Traum;
Er denkt an die entschwund'neErstausgabe: entschwundne
Zeit
Mit wehmutsvoller Seligkeit.

Und eine Trän'Erstausgabe: Thrän'
aus Herzensgrund
Fällt ihm auf seines Kindes Mund;
Schnell küßtErstausgabe: küsst
er ihm die TräneErstausgabe: Thräne
ab,
Und wiegt es leise auf und ab.

Um einer ganzen Welt Gewinn
Gäb' er das Herzenskind nicht hin; —Erstausgabe: Gäb' er das Herzenskind nicht hin

DuErstausgabe: Du,
 SeligerErstausgabe: Seliger,
schon in der Welt,
Der so sein Glück in Armen hält!Erstausgabe: hält.

Dem Vater liegt das Kind im Arm,
Es ruht so wohl, es ruht so warm,
Es lächelt süß: "Lieb Vater mein!"
Und mit dem Lächeln schläft es ein.

Der Vater beugt sich, atmet kaum,
Und lauscht auf seines Kindes Traum;
Er denkt an die entschwund'ne Zeit
Mit wehmutsvoller Seligkeit.

Und eine Trän' aus Herzensgrund
Fällt ihm auf seines Kindes Mund;
Schnell küßt er ihm die Träne ab,
Und wiegt es leise auf und ab.

Um einer ganzen Welt Gewinn
Gäb' er das Herzenskind nicht hin; —
Du Seliger schon in der Welt,
Der so sein Glück in Armen hält!

Dem Vater liegt das Kind im Arm,
Es ruht so wohl, es ruht so warm,
Es lächelt süß: "Lieb Vater mein!"
Und mit dem Lächeln schläft es ein.

Der Vater beugt sich, athmet kaum,
Und lauscht auf seines Kindes Traum;
Er denkt an die entschwund'ne Zeit
Mit wehmuthsvoller Zärtlichkeit.

Und eine Thrän' aus Herzensgrund
Fällt ihm auf seines Kindes Mund;
Schnell küßt er ihm die Thräne ab,
Und wiegt es leise auf und ab.

Um einer ganzen Welt Gewinn
Gäb' er das Herzenskind nicht hin; —
Du Seliger schon in der Welt,
Der so sein Glück in Armen hält!

Dem Vater liegt das Kind im Arm,
Es ruht so wohl, es ruht so warm,
Es lächelt süß: "Lieb Vater mein!"
Und mit dem Lächeln schläft es ein.

Der Vater beugt sich, athmet kaum,
Und lauscht auf seines Kindes Traum;
Er denkt an die entschwund'ne Zeit
Mit wehmuthsvoller Zärtlichkeit.

Und eine Thrän' aus Herzensgrund
Fällt ihm auf seines Kindes Mund;
Schnell küßt er ihm die Thräne ab,
Und wiegt es leise auf und ab.

Um einer ganzen Welt Gewinn
Gäb' er das Herzenskind nicht hin; —
Du Seliger schon in der Welt,
Der so sein Glück in Armen hält!

Dem Vater liegt das Kind im Arm,
Es ruht so wohl, es ruht so warm,
Es lächelt süß: "Lieb Vater mein!"
Und mit dem Lächeln schläft es ein.

Der Vater beugt sich, atmet kaum,
Und lauscht auf seines Kindes Traum;
Er denkt an die entschwund'ne Zeit
Mit wehmutsvoller Seligkeit.

Und eine Trän' aus Herzensgrund
Fällt ihm auf seines Kindes Mund;
Schnell küßt er ihm die Träne ab,
Und wiegt es leise auf und ab.

Um einer ganzen Welt Gewinn
Gäb' er das Herzenskind nicht hin; —
Du Seliger schon in der Welt,
Der so sein Glück in Armen hält!

Eduard von Bauernfeld
Aquarell von Franz Joseph Dobiaschofsky (1818-1867)
Wikimedia.org - Public domain

À propos du poème

Bauernfeld gehörte zum engen Freundeskreis um Schubert und verfasste ihm das von der Zensur 1826 verbotene Libretto Der Graf von Gleichen. 

Das vorliegende Gedicht  Der Vater mit dem Kind wurde 1852 in Leipzig in Gedichte von Bauernfeld bei F A Brockhaus veröffentlicht. S. 25

Digitalisat online

Erstveröffentlichung des Gedichtes

Gedichte von Bauernfeld. , 1852 , Leipzig , F A. Brockhaus. . page 25 . Copie numérique en ligne

Gedichte von Bauernfeld.

© Quelle: Österreichische Nationalbibliothek – Digitalisat eines gemeinfreien Werkes Nutzung des Digitalisats ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken (PPP)

À propos de la musique

Écrit:  1827
Publication (annoncée):  5. mai   1832
Tonalité originale :  D   majeur
Type de chanson :   A-B-A′
Tonalité enregistrée :  D   majeur

Schubert was 30 years old when he wrote this song.

Bauernfeld, der 5 Jahre jünger war als Schubert, lernte diesen über seine Musik kennen. Er besuchte eine Aufführung der Zauberharfe im Theater an der Wien, näherte sich mehr und mehr dem Schubertschen Freundeskreis und gehörte schließlich gemeinsam mit Moritz v. Schwind für einige Zeit zu einem Dreierbund, der unzertrennlich schien, wie Bauernfeld selbst berichtet. 2.1

Bauernfelds Poesie inspirierte Schubert nicht so sehr, wie die von Mayrhofer. Insgesamt hat Schubert nur drei Gedichte vertont von ihm. Aber eines der bekannteren Lieder mit dem Titel Gesang(An Silvia) D 891, das auch öfter in Liederabenden und besonders von jüngeren Sängern gern gesungen ist, entstammt dieser Freundschaft.

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 08 № 514
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 14
Édition Friedlaender  Bd. 3 » 172
Édition Urtext Bärenreiter  Bd. 4 » 66

Lien vers le manuscrit

Ancienne édition complète

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Première édition

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Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1832 A. Diabelli & Co. in Wien comme Nachlass - 17 | Numéro de l'éditeur 4017

Die Erstveröffentlichung besorgte A. Diabelli&Co. VN 4017 als Nachlaß Nr. 17

À propos de la publication

Domaine 17 4.1
Wiener Zeitung 5. mai 1832 4.2
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