Der Schiffer

D 694 Domaine

Friedrich von Schlegel 1772 - 1829

Artistes: Peter Schöne - Baryton | Olga Monakh - Piano

Enregistrement: mercredi, 07. août 2013 | Berlin

Paroles

Friedlich lieg' ich hingegossen,
Lenke hin und her das Ruder,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Träume süß im stillen Muthe;
Gleiten lass' ich auch den Kahn,
Schaue in die blanken Fluthen,
Wo die Sterne lieblich schimmern,
Spiele wieder mit dem Ruder.
Säße doch das blonde Mägdlein
Vor mir auf dem Bänkchen ruhend,
Sänge schmachtend zarte Lieder.
Himmlisch wär' mir dann zu Muthe.
Ließ mich necken von dem Kinde,
Wieder tändelnd mit der Guten. -
Friedlich lieg' ich hingegossen,
Träume süß im stillen Muthe,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Führe hin und her das Ruder.

Friedlich lieg' ich hingegossen,
Lenke hin und her das Ruder,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Träume süß im stillen Muthe;
Gleiten lass' ich auch den Kahn,
Schaue in die blanken Fluthen,
Wo die Sterne lieblich schimmern,
Spiele wieder mit dem Ruder.
Säße doch das blonde Mägdlein
Vor mir auf dem Bänkchen ruhend,
Sänge schmachtend zarte Lieder.
Himmlisch wär' mir dann zu Muthe.
Ließ mich necken von dem Kinde,
Wieder tändelnd mit der Guten. -
Friedlich lieg' ich hingegossen,
Träume süß im stillen Muthe,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Führe hin und her das Ruder.

Friedlich lieg' ich hingegossen,
Lenke hin und her das Ruder,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Träume süß im stillen Muthe;
Gleiten lass' ich auch den Kahn,
Schaue in die blanken Fluthen,
Wo die Sterne lieblich schimmern,
Spiele wieder mit dem Ruder.
Säße doch das blonde Mägdlein
Vor mir auf dem Bänkchen ruhend,
Sänge schmachtend zarte Lieder.
Himmlisch wär' mir dann zu Muthe.
Ließ mich necken von dem Kinde,
Wieder tändelnd mit der Guten. -
Friedlich lieg' ich hingegossen,
Träume süß im stillen Muthe,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Führe hin und her das Ruder.

Friedrich von Schlegel
Portrait aus "Meyer's Encyclopedia", 1906
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À propos du poème

Friedrich von Schlegels Gedicht Der Schiffer erschien in Berlin im Ersten Band seiner sämmtlichen Gedichte.

Friedrich Schlegel's sämmtliche Werke. Erster Band. Gedichte. Berlin, bei Julius Eduard Hitzig, 1809, Seite 52.

Schlegel entwickelte Ende des 18. Jhd. gemeinsam mt Novalis ein literaturtheoretisches Konzept mit dem Namen Progressive Universalpoesie
Progressiv bedeutet in diesem Zusammenhang - immer im Werden begriffen. Daher sind unvollendete Werke ein Merkmal dieser Poesie. 
Universal bedeutet alle Sinne betreffend.1.1

À propos de la musique

Écrit:  mars   1820
Publication (annoncée):  23. Juin   1842
Tonalité originale :  D   majeur
Type de chanson :   A-B-A′
Tonalité enregistrée :  C   majeur

Schubert was 23 years old when he wrote this song.

Schubert vertonte 16 Gedichte von Schlegel. Die frühesten Kompositionen entstanden 1818, die letzte sieben Jahre später 1825.

Die von Schlegel angestrebte Universalpoesie inspirierte Schubert zu großartigen Vertonungen, wie beispielsweise Waldesnacht (Im Walde) D 708. 

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 06 № 377
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 12
Édition Friedlaender  Bd. 5 » 190

Lien vers le manuscrit

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Ancienne édition complète

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Première édition

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Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1842 A. Diabelli & Co. in Wien comme Nachlass - 33 | Numéro de l'éditeur 7411

Faksimile des Autographs als Digitalisat bei der Staatsbibliothek Berlin preussischer Kulturbesitz 4.1

Die Erstveröffentlichung besorgte A. Diabelli & Co., VN 7411, Wien als Nachlass 33

À propos de la publication

Domaine 33 4.1
Wiener Zeitung 23. Juin 1842 4.2
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