Der Mondabend

D 141 Opus 131 - 1

Johann Gottfried Kumpff 1781 - 1862

Artistes: Peter Schöne - Baryton | Olga Monakh - Piano

Enregistrement: vendredi, 24. juin 2011 | Berlin

Paroles

Rein und freundlich lacht der Himmel
Nieder auf die dunkle Erde;
Tausend goldne Augen blinken
Lieblich in die Brust der Menschen,
Und des Mondes lichte Scheibe
Segelt heiter durch die Bläue.

Auf den goldnen Strahlen zittern
Süßer Wehmuth Silbertropfen,
Dringen sanft mit leisem Hauche
In das stille Herz voll Liebe,
Und befeuchten mir das Auge
Mit der Sehnsucht zartem Thaue.

Funkelnd prangt der Stern des Abends
In den licht besäten Räumen,
Spielt mit seinen Demantblitzen
Durch der Lichte Duftgewebe,
Und viel holde Engelsknaben
Streuen Lilien um die Sterne.

Schön und hehr ist wohl der Himmel
In des Abends Wunderglanze;
Aber meines Lebens Sterne
Wohnen in dem kleinsten Kreise:
In das Auge meiner Silli
Sind sie alle hingezaubert.

Rein und freundlich lacht der Himmel
Nieder auf die dunkle Erde;
Tausend goldne Augen blinken
Lieblich in die Brust der Menschen,
Und des Mondes lichte Scheibe
Segelt heiter durch die Bläue.

Auf den goldnen Strahlen zittern
Süßer Wehmuth Silbertropfen,
Dringen sanft mit leisem Hauche
In das stille Herz voll Liebe,
Und befeuchten mir das Auge
Mit der Sehnsucht zartem Thaue.

Funkelnd prangt der Stern des Abends
In den licht besäten Räumen,
Spielt mit seinen Demantblitzen
Durch der Lichte Duftgewebe,
Und viel holde Engelsknaben
Streuen Lilien um die Sterne.

Schön und hehr ist wohl der Himmel
In des Abends Wunderglanze;
Aber meines Lebens Sterne
Wohnen in dem kleinsten Kreise:
In das Auge meiner Silli
Sind sie alle hingezaubert.

Rein und freundlich lacht der Himmel
Nieder auf die dunkle Erde;
Tausend goldne Augen blinken
Lieblich in die Brust der Menschen,
Und des Mondes lichte Scheibe
Segelt heiter durch die Bläue.

Auf den goldnen Strahlen zittern
Süßer Wehmuth Silbertropfen,
Dringen sanft mit leisem Hauche
In das stille Herz voll Liebe,
Und befeuchten mir das Auge
Mit der Sehnsucht zartem Thaue.

Funkelnd prangt der Stern des Abends
In den licht besäten Räumen,
Spielt mit seinen Demantblitzen
Durch der Lichte Duftgewebe,
Und viel holde Engelsknaben
Streuen Lilien um die Sterne.

Schön und hehr ist wohl der Himmel
In des Abends Wunderglanze;
Aber meines Lebens Sterne
Wohnen in dem kleinsten Kreise:
In das Auge meiner Silli
Sind sie alle hingezaubert.

À propos du poème

Johann Gottfried Kumpfs Gedicht Der Mondabend wurde unter dem Pseudonym Ermin in Selam. Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen, herausgegeben von Ignaz Franz Castelli, Vierter Jahrgang 1815, Wien, gedruckt bei Anton Strauß veröffentlicht.

Digitalisat der Erstveröffentlichung in der Österreichischen Nationalbibliothek S. 288f.

À propos de la musique

Écrit:  1815
Publication (annoncée):  9. novembre   1830
Tonalité originale :  A   majeur
Type de chanson :   Chanson strophique
Tonalité enregistrée :  A   majeur

Schubert was 18 years old when he wrote this song.

Franz Schubert vertonte zwei Gedichte von Johann Gottfried Kumpf.
Der Mondabend D 141
Mein Gruß an den Mai D 305

Beide schrieb er im Alter von 18 Jahren.

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 02 № 43
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 07
Édition Friedlaender  Bd. 4 » 158

Première édition

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Ancienne édition complète

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Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1830 Josef Czerny in Wien comme Opus 131 - 1 | Numéro de l'éditeur 342

Das Manuskript liegt in der Wienbibliothek im Rathaus.

Digitalisat online

Die Erstveröffentlichung besorgte Josef Czerny in Wien als op. 131, VN 342

Wurde irrigerweise von Karl von Schönstein als "Klaglied. Schuberts erstes Lied anno 1812 in seinem 15t Jahre" bezeichnet.

À propos de la publication

Opus 131 4.1
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