Artistes: Peter Schöne - Baryton | Ralph Neubert - Piano

Enregistrement: mercredi, 15. juin 2011 | Erfurt

Paroles

Du Thurm! zu meinem Leide
Ragst du so hoch empor,
Und mahnest grausam immer
An sie, die ich verlor.

Sie hängt an einem Andern,
Und wohnt im Weiler dort.
Mein armes Herz verblutet,
Vom schärfsten Pfeil durchbohrt.

In ihren braunen Augen
War keiner Untreu Spur;
Aus ihnen sprachen Liebe
Und holde Anmuth nur.

Wohin ich nun mich wende —
Der Thurm, er folget mir;
O sagt' er, statt der Stunden,
Was mich vernichtet, ihr!

Du Thurm! zu meinem Leide
Ragst du so hoch empor,
Und mahnest grausam immer
An sie, die ich verlor.

Sie hängt an einem Andern,
Und wohnt im Weiler dort.
Mein armes Herz verblutet,
Vom schärfsten Pfeil durchbohrt.

In ihren braunen Augen
War keiner Untreu Spur;
Aus ihnen sprachen Liebe
Und holde Anmuth nur.

Wohin ich nun mich wende —
Der Thurm, er folget mir;
O sagt' er, statt der Stunden,
Was mich vernichtet, ihr!

Du Thurm! zu meinem Leide
Ragst du so hoch empor,
Und mahnest grausam immer
An sie, die ich verlor.

Sie hängt an einem Andern,
Und wohnt im Weiler dort.
Mein armes Herz verblutet,
Vom schärfsten Pfeil durchbohrt.

In ihren braunen Augen
War keiner Untreu Spur;
Aus ihnen sprachen Liebe
Und holde Anmuth nur.

Wohin ich nun mich wende —
Der Thurm, er folget mir;
O sagt' er, statt der Stunden,
Was mich vernichtet, ihr!

Johann Baptist Mayrhofer
Ergänzte Fotografie nach der Sepiazeichnung in Schwinds 'Schubertabend'
Österreichische Nationalbibliothek - Public domain

À propos du poème

Schubert erhielt die Gedichte Mayrhofer's üblicherweise als Handschrift.

Le poème Der Hirt par Johann Baptist Mayrhofer a été publié en l'année 1824 in Gedichte von Johann Mayrhofer.. Il se trouve à la page 11. -> Copie numérique en ligne

Gedichte von Johann Mayrhofer.

© Quelle: Österreichische Nationalbibliothek – Digitalisat eines gemeinfreien Werkes Nutzung des Digitalisats ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken (PPP)

À propos de la musique

Écrit:  octobre   1816
Publication (annoncée):  1895
Tonalité originale :  Ré   mineur
Type de chanson :   Chanson strophique
Tonalité enregistrée :  Ré   mineur

Schubert was 19 years old when he wrote this song.

Mayrhofer war ein enger Freund Franz Schuberts und wohnte drei Jahre von 1819-1821 gemeinsam mit ihm in einer Wohngemeinschaft. Er schreibt am 23. Februar 1829 im Neuen Archiv für Geschichte, Staatenkunde, Literatur und Kunst in seinen Erinnerungen an Franz Schubert:

"Mein Verhältniß mit Franz Schubert wurde dadurch eingeleitet, daß ihm ein Jugendfreund das Gedicht „am See" – es ist das vierte in dem bei Volke 1824 erschienenen Bändchen – zur Komposition übergab. An des Freundes Hand betrat 1814 Schubert das Zimmer, welches wir 5 Jahre später gemeinsam bewohnen sollten. Es befindet sich in der Wipplingerstraße (heute Nr.2).
(...)
Dieses Grundgefühl, und die Liebe für Dichtung und Tonkunſt machten unser Verhältniß inniger; ich dichtete,er komponierte, was ich gedichtet, und wovon Vieles seinen Melodien Entstehung, Fortbildung und Verbreitung verdankt." 2.1

Dieser engen Beziehung verdanken wir 47 Gedichtvertonungen durch Schubert.
Er schrieb in diesem Jahr unter anderem die verschollene Prometheus-Kantate (o.g. Professor Watteroth gewidmet ... laut Schuberts Tagebuch, seine erste Komposition für Geld), die beiden Sinfonien Nr. 4 c-Moll (die Tragische) und Nr. 5 B-Dur sowie die Messe Nr. 4 C-Dur.

Ancienne édition Schubert, série  XX, Vol. 04 № 267
Nouvelle édition Schubert  IV, Vol. 11

Lien vers le manuscrit

Ancienne édition complète

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Situation de la source

Vous trouverez ici quelques informations sur les sources : Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

La publication obtenue 1895 Eusebius Mandyczewski dans le Ancienne édition complète (Breitkopf&Härtel) in Leipzig

À propos de la publication

Ancienne édition complète 4.1
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