Totengräbers Heimwehe

D 842 Estate

Jacob Nicolaus Craigher de Jachelutta 1797 - 1855

Artists: Peter Schöne - Baritone | Christoph Schnackertz - Piano

Recording: Friday, 18. April 2025 | Saarbrücken

Lyrics

O Menschheit - o Leben! -
Was soll's - o was soll's?!
Grabe aus - scharre zu!
Tag und Nacht keine Ruh! -
Das Drängen, das Treiben -
Wohin! - o wohin?! - -
»Ins Grab - tief hinab!« -

O Schicksal - o traurige Pflicht -
Ich trag's länger nicht! -
Wann wirst du mir schlagen,
O Stunde der Ruh?! -
O Tod! komm und drücke
Die Augen mir zu! - -
Im Leben, da ist es so schwül! -
Im Grabe - so friedlich, so kühl!
Doch ach, wer legt mich hinein? -
Ich steh allein! - so ganz allein!! -

Von allen verlassen
Dem Tod nur verwandt,
Verweil' ich am Rande -
Das Kreuz in der Hand,
Und starre mit sehnendem Blick,
Hinab - ins tiefe Grab! -

O Heimath des Friedens,
Der Seligen Land!
An dich knüpft die Seele
Ein magisches Band. -
Du winkst mir von ferne
Du ewiges Licht: -
Es schwinden die Sterne -
Das Auge schon bricht! - -
Ich sinke - ich sinke! - Ihr Lieben -
Ich komme! - - -

O Menschheit - o Leben! -
Was soll's - o was soll's?!
Grabe aus - scharre zu!
Tag und Nacht keine Ruh! -
Das Drängen, das Treiben -
Wohin! - o wohin?! - -
»Ins Grab - tief hinab!« -

O Schicksal - o traurige Pflicht -
Ich trag's länger nicht! -
Wann wirst du mir schlagen,
O Stunde der Ruh?! -
O Tod! komm und drücke
Die Augen mir zu! - -
Im Leben, da ist es so schwül! -
Im Grabe - so friedlich, so kühl!
Doch ach, wer legt mich hinein? -
Ich steh allein! - so ganz allein!! -

Von allen verlassen
Dem Tod nur verwandt,
Verweil' ich am Rande -
Das Kreuz in der Hand,
Und starre mit sehnendem Blick,
Hinab - ins tiefe Grab! -

O Heimath des Friedens,
Der Seligen Land!
An dich knüpft die Seele
Ein magisches Band. -
Du winkst mir von ferne
Du ewiges Licht: -
Es schwinden die Sterne -
Das Auge schon bricht! - -
Ich sinke - ich sinke! - Ihr Lieben -
Ich komme! - - -

O Menschheit - o Leben! -
Was soll's - o was soll's?!
Grabe aus - scharre zu!
Tag und Nacht keine Ruh! -
Das Drängen, das Treiben -
Wohin! - o wohin?! - -
»Ins Grab - tief hinab!« -

O Schicksal - o traurige Pflicht -
Ich trag's länger nicht! -
Wann wirst du mir schlagen,
O Stunde der Ruh?! -
O Tod! komm und drücke
Die Augen mir zu! - -
Im Leben, da ist es so schwül! -
Im Grabe - so friedlich, so kühl!
Doch ach, wer legt mich hinein? -
Ich steh allein! - so ganz allein!! -

Von allen verlassen
Dem Tod nur verwandt,
Verweil' ich am Rande -
Das Kreuz in der Hand,
Und starre mit sehnendem Blick,
Hinab - ins tiefe Grab! -

O Heimath des Friedens,
Der Seligen Land!
An dich knüpft die Seele
Ein magisches Band. -
Du winkst mir von ferne
Du ewiges Licht: -
Es schwinden die Sterne -
Das Auge schon bricht! - -
Ich sinke - ich sinke! - Ihr Lieben -
Ich komme! - - -

About poem

Originaltitel des Gedichtes: Gräbers Heimwehe

The poem Totengräbers Heimwehe by Jacob Nicolaus Craigher de Jachelutta was published in the year 1828 in Poetische Betrachtungen in freyen Stunden von Nicolaus. It can be found on page 59f.. -> Digital copy online

About music

Written:  April   1825
Publishing (announced):  25. September   1833
Original key:  F   minor
Songtype:   through-composed
Key recorded:  E♭   minor

Schubert was 28 years old when he wrote this song.

Schubert lernte Craigher vermutlich 1824 kennen. Die im Jahr 1825 vertonten Gedichte Craighers erhielt Schubert handschriftlich.

Old Schubert Edition, Series  XX, Vol. 08 № 467
New Schubert Edition  IV, Vol. 13
Friedlaender Edition  Bd. 5 » 143

Link to manuscript

Old Schubert Edition

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First edition

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Source situation

Here you can find some informations about sources: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

The publication procured 1833 A. Diabelli & Co. in Wien as Nachlass - 24 | Publisher Number 4272

About publishing

Estate 24 4.1
Wiener Zeitung 25. September 1833 4.2
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