Heimliches Lieben

Zweite Fassung

D 922 Opus 106 - 1

Caroline Louise von Klencke 1754 - 1802

Artists: Peter Schöne - Baritone | Holger Berndsen - Piano

Recording: Monday, 07. September 2015 | München

Lyrics

Myrtill, wenn deine Lippen mich berühren,
Dann will die Lust die Seele mir entführen;
Ich fühl' ein sanftes namenloses Beben
Den Busen heben.

Mein Auge flammt, Gluth schwebt auf meinen Wangen,
Es schlägt mein Herz ein unbekannt Verlangen,
Mein Geist, verirrt in trunkner Lippen Stammeln
Kann kaum sich sammeln.

Mein Leben hängt in einer solchen Stunde
An Deinem süssen rosenweichen Munde,
Und will bei deinem trauten Armumfassen
Mich fast verlassen.

O! daß es doch nicht ausser sich kann fliehen,
Die Seele ganz in deine Seele glühen!
Daß doch die Lippen, die voll Sehnsucht brennen
Sich müssen trennen!

Daß doch im Kuß mein Wesen nicht zerfliesset
Wenn es so fest an deinen Mund sich schliesset,
Und an dein Herz, das nimmer laut darf wagen
Für mich zu schlagen!

Myrtill, wenn deine Lippen mich berühren,
Dann will die Lust die Seele mir entführen;
Ich fühl' ein sanftes namenloses Beben
Den Busen heben.

Mein Auge flammt, Gluth schwebt auf meinen Wangen,
Es schlägt mein Herz ein unbekannt Verlangen,
Mein Geist, verirrt in trunkner Lippen Stammeln
Kann kaum sich sammeln.

Mein Leben hängt in einer solchen Stunde
An Deinem süssen rosenweichen Munde,
Und will bei deinem trauten Armumfassen
Mich fast verlassen.

O! daß es doch nicht ausser sich kann fliehen,
Die Seele ganz in deine Seele glühen!
Daß doch die Lippen, die voll Sehnsucht brennen
Sich müssen trennen!

Daß doch im Kuß mein Wesen nicht zerfliesset
Wenn es so fest an deinen Mund sich schliesset,
Und an dein Herz, das nimmer laut darf wagen
Für mich zu schlagen!

Myrtill, wenn deine Lippen mich berühren,
Dann will die Lust die Seele mir entführen;
Ich fühl' ein sanftes namenloses Beben
Den Busen heben.

Mein Auge flammt, Gluth schwebt auf meinen Wangen,
Es schlägt mein Herz ein unbekannt Verlangen,
Mein Geist, verirrt in trunkner Lippen Stammeln
Kann kaum sich sammeln.

Mein Leben hängt in einer solchen Stunde
An Deinem süssen rosenweichen Munde,
Und will bei deinem trauten Armumfassen
Mich fast verlassen.

O! daß es doch nicht ausser sich kann fliehen,
Die Seele ganz in deine Seele glühen!
Daß doch die Lippen, die voll Sehnsucht brennen
Sich müssen trennen!

Daß doch im Kuß mein Wesen nicht zerfliesset
Wenn es so fest an deinen Mund sich schliesset,
Und an dein Herz, das nimmer laut darf wagen
Für mich zu schlagen!

Caroline Louise von Klencke
Ölgemälde ca. 1786 von Johann Christoph Frisch
Wikimedia.org - Public domain

About poem

Originaltitel: An Myrtil überschriebenes Gedicht 1788 in Berlin. Ein Digitalisat dieses Gedichtbandes kann beim Göttinger Digitalisierungszentrum online recherchiert werden.

The poem Heimliches Lieben by Caroline Louise von Klencke was published in the year 1798 in Gedichte von C.L.v.Klenke, geb. Karschin. Berlin.

About music

Written:  September   1827
Publishing (announced):  spring   1828
Original key:  B♭   major
Songtype:   through-composed
Key recorded:  A♭   major

Schubert was 30 years old when he wrote this song.

Schubert vertonte nur ein einziges Gedichte von Caroline Luise von Klencke. Das Lied schrieb er in "Grätz"

Old Schubert Edition, Series  XX, Vol. 09 № 544
New Schubert Edition  IV, Vol. 05
Friedlaender Edition  Bd. 4 » 104
Bärenreiter Urtext Edition  Bd. 4 » 20

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Source situation

Here you can find some informations about sources: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

The publication procured 1828 Lithographisches Institut unter der Leitung von Franz von Schober in Wien as Opus 106 - 1

Das Autograph der zweiten Fassung liegt in der Ungarischen Nationalbibliothek, Budapest.

About publishing

Opus 106 4.1
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