Gott im Frühlinge

D 448

Johann Peter Uz 1720 - 1796

Artists: Peter Schöne - Baritone | Olga Monakh - Piano

Recording: Wednesday, 15. May 2013 | Berlin

Lyrics

In seinem schimmernden Gewand
Hast du den Frühling uns gesandt,
Und Rosen um sein Haupt gewunden.
Holdlächelnd kömmt er schon!
Es führen ihn die Stunden,
O Gott, auf seinem Bluhmenthron.

Er geht in Büschen und sie blühn;
Den Fluren kömmt ihr frisches Grün,
Und Wäldern wächst ihr Schatten wieder,
Der West, liebkosend, schwingt
Sein thauendes Gefieder,
Und jeder frohe Vogel singt.

Mit eurer Lieder süssem Klang,
Ihr Vögel, soll auch mein Gesang
Zum Vater der Natur sich schwingen,
Entzückung reißt mich hin!
Ich will dem Herrn lobsingen,
Durch den ich wurde, was ich bin!

O Gütigster! Denn wer ist gut,
Wie du, der allen Gutes thut?
Du sorgtest auch für mein Vergnügen,
Als aus dem großen Plan
Erstaunte Welten stiegen,
Und Sonnen sich geschaffen sahn.

Schön ist die Erde, wann sie blüht,
Und, ganz um unsre Lust bemüht,
Sich in des Frühlings Farben kleidet,
Und überall voll Pracht,
Selbst, wo die Heerde weidet,
In bunter Zierde düftend lacht:

Der Gottheit würdiger Altar,
Worauf das bluhmenreiche Jahr,
O Herr, zu deinem Wohlgefallen,
Sein süsses Rauchwerk bringt,
Indeß von Nachtigallen
Ein froher Lobgesang erklingt!

Du hast mit Schönheit, die entzückt,
Das Antlitz der Natur geschmückt,
O aller Schönheit reiche Quelle!
Dir geht kein Wesen vor!
Die reinste Liebe schwelle
Mein ganzes Herz zu dir empor!

In seinem schimmernden Gewand
Hast du den Frühling uns gesandt,
Und Rosen um sein Haupt gewunden.
Holdlächelnd kömmt er schon!
Es führen ihn die Stunden,
O Gott, auf seinem Bluhmenthron.

Er geht in Büschen und sie blühn;
Den Fluren kömmt ihr frisches Grün,
Und Wäldern wächst ihr Schatten wieder,
Der West, liebkosend, schwingt
Sein thauendes Gefieder,
Und jeder frohe Vogel singt.

Mit eurer Lieder süssem Klang,
Ihr Vögel, soll auch mein Gesang
Zum Vater der Natur sich schwingen,
Entzückung reißt mich hin!
Ich will dem Herrn lobsingen,
Durch den ich wurde, was ich bin!

O Gütigster! Denn wer ist gut,
Wie du, der allen Gutes thut?
Du sorgtest auch für mein Vergnügen,
Als aus dem großen Plan
Erstaunte Welten stiegen,
Und Sonnen sich geschaffen sahn.

Schön ist die Erde, wann sie blüht,
Und, ganz um unsre Lust bemüht,
Sich in des Frühlings Farben kleidet,
Und überall voll Pracht,
Selbst, wo die Heerde weidet,
In bunter Zierde düftend lacht:

Der Gottheit würdiger Altar,
Worauf das bluhmenreiche Jahr,
O Herr, zu deinem Wohlgefallen,
Sein süsses Rauchwerk bringt,
Indeß von Nachtigallen
Ein froher Lobgesang erklingt!

Du hast mit Schönheit, die entzückt,
Das Antlitz der Natur geschmückt,
O aller Schönheit reiche Quelle!
Dir geht kein Wesen vor!
Die reinste Liebe schwelle
Mein ganzes Herz zu dir empor!

In seinem schimmernden Gewand
Hast du den Frühling uns gesandt,
Und Rosen um sein Haupt gewunden.
Holdlächelnd kömmt er schon!
Es führen ihn die Stunden,
O Gott, auf seinem Bluhmenthron.

Er geht in Büschen und sie blühn;
Den Fluren kömmt ihr frisches Grün,
Und Wäldern wächst ihr Schatten wieder,
Der West, liebkosend, schwingt
Sein thauendes Gefieder,
Und jeder frohe Vogel singt.

Mit eurer Lieder süssem Klang,
Ihr Vögel, soll auch mein Gesang
Zum Vater der Natur sich schwingen,
Entzückung reißt mich hin!
Ich will dem Herrn lobsingen,
Durch den ich wurde, was ich bin!

O Gütigster! Denn wer ist gut,
Wie du, der allen Gutes thut?
Du sorgtest auch für mein Vergnügen,
Als aus dem großen Plan
Erstaunte Welten stiegen,
Und Sonnen sich geschaffen sahn.

Schön ist die Erde, wann sie blüht,
Und, ganz um unsre Lust bemüht,
Sich in des Frühlings Farben kleidet,
Und überall voll Pracht,
Selbst, wo die Heerde weidet,
In bunter Zierde düftend lacht:

Der Gottheit würdiger Altar,
Worauf das bluhmenreiche Jahr,
O Herr, zu deinem Wohlgefallen,
Sein süsses Rauchwerk bringt,
Indeß von Nachtigallen
Ein froher Lobgesang erklingt!

Du hast mit Schönheit, die entzückt,
Das Antlitz der Natur geschmückt,
O aller Schönheit reiche Quelle!
Dir geht kein Wesen vor!
Die reinste Liebe schwelle
Mein ganzes Herz zu dir empor!

Johann Peter Uz
Ölgemälde 1780 von Johann Michael Schwabeda
Wikimedia.org - Public domain

About poem

The poem Gott im Frühlinge by Johann Peter Uz was published in the year 1768 in Sämtliche Poetische Werke von J. P. Uz. It can be found on page 330f.. -> Digital copy online

Sämtliche Poetische Werke von J. P. Uz

© Quelle: Bayerische Staatsbibliothek – Digitalisat eines gemeinfreien Werkes Nutzung des Digitalisats ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken (PPP)

Further publications:

Sämtliche Poetische Werke von J. P. Uz, 1768, page 158f.

Digital copy online

About music

Written:  June   1816
Publishing (announced):  1887
Original key:  E   major
Songtype:   A-A-B
Key recorded:  D   major

Schubert was 19 years old when he wrote this song.

Insgesamt 11 Mal griff Schubert zu Texten von Uz und setzte sie in Musik.

Old Schubert Edition, Series  XX, Vol. 04 № 233
Friedlaender Edition  Bd. 7 » 94

Link to manuscript

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First edition

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Source situation

Here you can find some informations about sources: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

The publication procured 1887 Max Friedlaender (C.F.Peters) in Leipzig as Opus 1887 - 43 | Publisher Number 6896

About publishing

Friedlaender Edition 4.1
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