Sprache der Liebe

D 410 Opus 115 - 3

August Wilhelm Schlegel 1767 - 1845

Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Olga Monakh - Klavier

Aufnahme: Mittwoch, 17. April 2013 | Berlin

Liedtext

Laß dich mit gelinden Schlägen
Rühren, meine zarte Laute!
Da die Nacht hernieder thaute,
Müssen wir Gelispel pflegen.
Wie sich deine Töne regen
Wie sie athmen, klagen, stöhnen,
Wallt das Herz zu meiner Schönen,
Bringt ihr aus der Seele Tiefen,
Alle Schmerzen, welche schliefen;
Liebe denkt in süßen Tönen.

Poetische Werke 1816

Laß dich mit gelinden Schlägen
Rühren, meine zarte Laute!
Da die Nacht hernieder thaute,
Müssen wir Gelispel pflegen.
Wie sich deine Töne regen
Wie sie athmen, klagen, stöhnen,
Wallt das Herz zu meiner Schönen,
Bringt ihr aus der Seele Tiefen,
Alle Schmerzen, welche schliefen;
Liebe denkt in süßen Tönen.

Poetische Werke 1816

Laß dich mit gelinden Schlägen
Rühren, meine zarte Laute!
Da die Nacht hernieder thaute,
Müssen wir Gelispel pflegen.
Wie sich deine Töne regen
Wie sie athmen, klagen, stöhnen,
Wallt das Herz zu meiner Schönen,
Bringt ihr aus der Seele Tiefen,
Alle Schmerzen, welche schliefen;
Liebe denkt in süßen Tönen.

Poetische Werke 1816

August Wilhelm Schlegel
Österreichische Nationalbibliothek - Public domain

Zum Text

August Wilhelm Schlegel war gemeinsam mit seinem seiner Frau Caroline, Bruder Friedrich und seiner Frau Dorothea, Johann Gottlieb Fichte, Ludwig Tieck sowie Novalis der Begründer der romantischen Schule.

Das vorliegende Gedicht ist eine Variation eines Themas von Ludwig Tieck:

Liebe denkt in süßen Tönen,
Denn Gedanken stehn zu fern,
Nur in Tönen mag sie gern
Alles, was sie will, verschönen

Das Thema steht in Phantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst, herausgegeben von Ludwig Tieck Hamburg bei Friedrich Pertes. 1799. S. 89

 

Das Gedicht Sprache der Liebe von August Wilhelm Schlegel wurde veröffentlicht im Jahr 1811 in August Wilhelm Schlegels poetische Werke. Erster Theil. Es findet sich auf Seite 153f.. -> Digitalisat online

August Wilhelm Schlegels poetische Werke. Erster Theil

Bayerische Staatsbibliothek

Weitere Veröffentlichungen:

August Wilhelm Schlegels poetische Werke. Erster Theil, 1811, Seite 125f.

Digitalisat online

Zur Musik

Komponiert:  April   1816
Veröffentlichung (angezeigt):  16. Juni   1829
Originaltonart:  C - Dur
Liedform:   A-A-B
Aufnahmetonart:  C - Dur

Schubert war 19 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.

Schubert vertonte 10 Texte von August Schlegel. Insgesamt liegen uns 12 Kompositionen vor, zählt man die verschiedenen Fassungen hinzu.

Alte Gesamtausgabe, Serie  XX, Bd. 04 № 207
Neue Schubert-Ausgabe  IV, Bd. 10
Friedlaender Edition  Bd. 4 » 142

Link zum Manuskript

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Alte Gesamtausgabe

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Erstdruck

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Quellenlage

Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

Die Veröffentlichung besorgte 1829 M.J.Leidesdorf in Wien als Opus 115 - 3 | Verlagsnummer 1152

Zur Veröffentlichung

Opus 115 4.1
Wiener Zeitung 16. Juni 1829 4.2
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