Der gute Hirt

D 449 Nachlass 1872

Johann Peter Uz 1720 - 1796

Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Holger Berndsen - Klavier

Aufnahme: Samstag, 08. April 2023 | Nürnberg

Liedtext

Was sorgest du? Sey stille, meine Seele!
Denn Gott ist ein getreuer Hirt,
Der mir, auch wenn ich mich nicht quäle,
Nichts mangeln lassen wird.

Er weidet mich auf bluhmenreicher Aue,
Und führt mich frischen Wassern zu,
Und bringet mich, im kühlen Thaue,
Zur sichern Abendruh.

Er hört nicht auf, mich liebreich zu beschirmen,
Im Schatten vor des Tages Glut,
In seinem Schooße vor den Stürmen
Und schwarzer Bosheit Wuth.

Auch wenn er mich durch finstre Thäler leiten,
Mich durch die Wüste führen wird,
Will ich nichts fürchten! Mir zu Seiten
Geht dieser treue Hirt.

Ich aber will ihn preisen und ihm danken!
Ich halt an meinem Hirten fest;
Und mein Vertrauen soll nicht wanken,
Wenn alles mich verläßt.

Was sorgest du? Sey stille, meine Seele!
Denn Gott ist ein getreuer Hirt,
Der mir, auch wenn ich mich nicht quäle,
Nichts mangeln lassen wird.

Er weidet mich auf bluhmenreicher Aue,
Und führt mich frischen Wassern zu,
Und bringet mich, im kühlen Thaue,
Zur sichern Abendruh.

Er hört nicht auf, mich liebreich zu beschirmen,
Im Schatten vor des Tages Glut,
In seinem Schooße vor den Stürmen
Und schwarzer Bosheit Wuth.

Auch wenn er mich durch finstre Thäler leiten,
Mich durch die Wüste führen wird,
Will ich nichts fürchten! Mir zu Seiten
Geht dieser treue Hirt.

Ich aber will ihn preisen und ihm danken!
Ich halt an meinem Hirten fest;
Und mein Vertrauen soll nicht wanken,
Wenn alles mich verläßt.

Was sorgest du? Sey stille, meine Seele!
Denn Gott ist ein getreuer Hirt,
Der mir, auch wenn ich mich nicht quäle,
Nichts mangeln lassen wird.

Er weidet mich auf bluhmenreicher Aue,
Und führt mich frischen Wassern zu,
Und bringet mich, im kühlen Thaue,
Zur sichern Abendruh.

Er hört nicht auf, mich liebreich zu beschirmen,
Im Schatten vor des Tages Glut,
In seinem Schooße vor den Stürmen
Und schwarzer Bosheit Wuth.

Auch wenn er mich durch finstre Thäler leiten,
Mich durch die Wüste führen wird,
Will ich nichts fürchten! Mir zu Seiten
Geht dieser treue Hirt.

Ich aber will ihn preisen und ihm danken!
Ich halt an meinem Hirten fest;
Und mein Vertrauen soll nicht wanken,
Wenn alles mich verläßt.

Johann Peter Uz
Ölgemälde 1780 von Johann Michael Schwabeda
Wikimedia.org - Public domain

Zum Text

In einigen Ausgaben Der gute Hirte

Das Gedicht Der gute Hirt von Johann Peter Uz wurde veröffentlicht im Jahr 1768 in Sämtliche Poetische Werke von J. P. Uz. Es findet sich auf Seite 335f.. -> Digitalisat online

Sämtliche Poetische Werke von J. P. Uz

© Quelle: Bayerische Staatsbibliothek – Digitalisat eines gemeinfreien Werkes Nutzung des Digitalisats ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken (PPP)

Weitere Veröffentlichungen:

Sämtliche Poetische Werke von J. P. Uz, 1768, Seite 267f.

Digitalisat online

Zur Musik

Komponiert:  Juni   1816
Veröffentlichung (angezeigt):  November   1872
Originaltonart:  E - Dur
Liedform:   durchkomponiert
Aufnahmetonart:  D - Dur

Schubert war 19 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.

Insgesamt 11 Mal griff Schubert zu Texten von Uz und setzte sie in Musik.

Alte Gesamtausgabe, Serie  XX, Bd. 04 № 234
Neue Schubert-Ausgabe

Link zum Manuskript

Link zum ManuskriptLink zum Manuskript auf schubert-online.at

Alte Gesamtausgabe

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Erstdruck

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Quellenlage

Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

Die Veröffentlichung besorgte 1872 Johann Peter Gotthard in Wien als Nachlass 1872 - 7 | Verlagsnummer 331

Die Veröffentlichung besorgte Johann Peter Gotthard 1872 in Wien, V.N.325-361 als

Neueste Folge nachgelassener Lieder und Gesänge von Franz Schubert

Johann Peter Gotthard schrieb folgende Worte zu seiner Veröffentlichung:

Zur Veröffentlichung

4.1
Österreichische Buchhändler-Correspondenz 23. November 1872 4.2
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