Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Holger Berndsen - Klavier
Aufnahme: Sonntag, 09. April 2023 | Nürnberg
Liedtext
Sey gegrüßt, du Frau der Huld,
Und der reinen, schönen Minne,
Ohne Makel, ohne Schuld,
Und von demuthsvollem Sinne!
Fromme Einfalt wölbte dir
Diese ärmliche Kapelle
In den Stamm der Eiche hier,
Ohne Säulen, ohne Schwelle.
Vögelein auf jedem Ast
Singen deinem Kindlein Lieder,
Durchs Gezweig im goldnen Glast
Steigen Engel auf und nieder.
Und dem Herzen wird so leicht,
Wär es auch von Gram umsponnen,
Und dem Pilger wird gereicht
Labung aus dem Gnadenbronnen.
Wohl ein Hüttlein baut' ich gern
Hier im stillen Waldesgrunde,
Daß mir dieser Meeresstern
Leuchte nun und jede Stunde;
Daß in diesem kleinen Raum
Mir der Himmel angehöre,
Daß kein banger, böser Traum
Meinen letzten Schlummer störe.
Sey gegrüßt, du Frau der Huld,
Und der reinen, schönen Minne,
Ohne Makel, ohne Schuld,
Und von demuthsvollem Sinne!
Fromme Einfalt wölbte dir
Diese ärmliche Kapelle
In den Stamm der Eiche hier,
Ohne Säulen, ohne Schwelle.
Vögelein auf jedem Ast
Singen deinem Kindlein Lieder,
Durchs Gezweig im goldnen Glast
Steigen Engel auf und nieder.
Und dem Herzen wird so leicht,
Wär es auch von Gram umsponnen,
Und dem Pilger wird gereicht
Labung aus dem Gnadenbronnen.
Wohl ein Hüttlein baut' ich gern
Hier im stillen Waldesgrunde,
Daß mir dieser Meeresstern
Leuchte nun und jede Stunde;
Daß in diesem kleinen Raum
Mir der Himmel angehöre,
Daß kein banger, böser Traum
Meinen letzten Schlummer störe.
Sey gegrüßt, du Frau der Huld,
Und der reinen, schönen Minne,
Ohne Makel, ohne Schuld,
Und von demuthsvollem Sinne!
Fromme Einfalt wölbte dir
Diese ärmliche Kapelle
In den Stamm der Eiche hier,
Ohne Säulen, ohne Schwelle.
Vögelein auf jedem Ast
Singen deinem Kindlein Lieder,
Durchs Gezweig im goldnen Glast
Steigen Engel auf und nieder.
Und dem Herzen wird so leicht,
Wär es auch von Gram umsponnen,
Und dem Pilger wird gereicht
Labung aus dem Gnadenbronnen.
Wohl ein Hüttlein baut' ich gern
Hier im stillen Waldesgrunde,
Daß mir dieser Meeresstern
Leuchte nun und jede Stunde;
Daß in diesem kleinen Raum
Mir der Himmel angehöre,
Daß kein banger, böser Traum
Meinen letzten Schlummer störe.
Zum Text
Das Gedicht Das Marienbild von Aloys Wilhelm Schreiber wurde veröffentlicht im Jahr 1817 in Aloys Schreiber’s Gedichte. Erster Theil. Neueste Auflage. Wien 1817. Bey B. Ph. Bauer.. Es findet sich auf Seite 14f.. -> Digitalisat online
Weitere Veröffentlichungen:
Aloys Schreiber’s Gedichte. Erster Theil. Neueste Auflage. Wien 1817. Bey B. Ph. Bauer., 1817, Seite 188f.
Zur Musik
Schubert war 21 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.
Schubert vertonte von Aloys Schreiber insgesamt vier Gedichte, wobei keines davon zu seinen Lebzeiten im Druck erschien. Alle vier Lieder sind 1818 entstanden.
Wie so oft bei Schubert wurde ihm vermutlich von einem seiner Freunde ein Gedichtband von Schreiber auf den Tisch gelegt. Schubert, reich an Einfällen fühlte sich offenbar von diesen Gedichten inspiriert und setzte vier davon in Musik, wovon drei beim Sommeraufenthalt Schuberts auf Schloss Zseliz entstanden.
Quellenlage
Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch
Die Veröffentlichung besorgte 1831 A. Diabelli & Co. in Wien als Nachlass - 10 | Verlagsnummer 3707
Quellen
5.1Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Das Marienbild
6.1Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net
Geschrieben von: Peter Schöne




