Am ersten Maienmorgen

D 344

Matthias Claudius 1740 - 1815

Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Boris Cepeda - Klavier

Aufnahme: Samstag, 21. Juni 2008 | Berlin

Liedtext

Heute will ich frölich, frölich seyn,
 Keine Weis' und keine Sitte hören;
Will mich wälzen, und für Freude schrein,
 Und der König soll mir das nicht wehren;

Denn er kommt mit seiner Freuden Schaar
 Heute aus der Morgenröthe Hallen,
Einen Blumenkranz um Brust und Haar
 Und auf seiner Schulter Nachtigallen;

Und sein Antlitz ist ihm roth und weis,
 Und er träuft von Thau und Duft und Seegen -
Ha! mein Thyrsus sey ein Knoßpenreis,
 Und so tauml' ich meinen Freund' entgegen.

Matthias Claudius
Portrait von Friederike Leisching
Wikimedia.org - Public domain

Zum Text

Das Gedichte wurde unter dem Titel Der Frühling. Am ersten Maymorgen. Der Gr. A. L. – g. veröffentlicht.
 

Das Gedicht Am ersten Maienmorgen von Matthias Claudius wurde veröffentlicht im Jahr 1774 in ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen. Es findet sich auf Seite 118. -> Digitalisat online

ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen

Universität Hamburg

Zur Musik

Komponiert:  1816
Originaltonart:  G - Dur
Liedform:   Strophenlied
Aufnahmetonart:  G - Dur

Quellenlage

Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch

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