Interpreten: Peter Schöne - Bariton | Christoph Schnackertz - Klavier
Aufnahme: Freitag, 18. April 2025 | Saarbrücken
Liedtext
SeiGedichtvorlage & Autograph: Sey
sanft,AGA: sanft
wie ihre Seele,
Und heiter,AGA: heiter
wie ihr Blick,
O Abend!AGA: Abend,
und vermähle
Mit seltnerAGA: selt'ner
TreuAGA: Treu'
das Glück.
Wenn alles schläft, und trübe
Die stille Lampe scheint,
NurAGA: Und
hoffnungslose Liebe
NochAGA: Oft
helle TränenGedichtvorlage: Thränen
weint:
Will ich, laßAGA: lass
mir's gelingen!
Zu ihrem Fenster gehn,
Ein Lied von Liebe singen;AGA: singen
Und schmachtend nach ihr sehn.
Vielleicht, daßAGA: dass
KlagetöneGedichtvorlage: klagetöne
Von meinem Saitenspiel
Mehr wirken auf die Schöne,
Mehr reizen ihr Gefühl;
VielleichtAGA: Vielleicht,
daßAGA: dass
meine Saiten
Und meine Phantasie'nAGA: Phantasien
Ein Herz zur Liebe leiten,
Das unempfindlich schien.
Wenn sie, im sanften Schlummer
Durch Lieder gern gestört,
Halbträumend meinen Kummer
Und meine Leiden hört;
Dann bang, und immer bänger,
Von ihrem Lager steigt,
Und was er litt, ihr Sänger,
Sich selber überzeugt:
Dann leucht' aus deiner Höhe
Herab, geliebter Mond!
Daß ich die TräneGedichtvorlage: Thräne
AGA: Thränen
sehe,
Die meinen Schmerz belohnt.
Sei sanft, wie ihre Seele,
Und heiter, wie ihr Blick,
O Abend! und vermähle
Mit seltner Treu das Glück.
Wenn alles schläft, und trübe
Die stille Lampe scheint,
Nur hoffnungslose Liebe
Noch helle Tränen weint:
Will ich, laß mir's gelingen!
Zu ihrem Fenster gehn,
Ein Lied von Liebe singen;
Und schmachtend nach ihr sehn.
Vielleicht, daß Klagetöne
Von meinem Saitenspiel
Mehr wirken auf die Schöne,
Mehr reizen ihr Gefühl;
Vielleicht daß meine Saiten
Und meine Phantasie'n
Ein Herz zur Liebe leiten,
Das unempfindlich schien.
Wenn sie, im sanften Schlummer
Durch Lieder gern gestört,
Halbträumend meinen Kummer
Und meine Leiden hört;
Dann bang, und immer bänger,
Von ihrem Lager steigt,
Und was er litt, ihr Sänger,
Sich selber überzeugt:
Dann leucht' aus deiner Höhe
Herab, geliebter Mond!
Daß ich die Träne sehe,
Die meinen Schmerz belohnt.
Sey sanft, wie ihre Seele,
Und heiter, wie ihr Blick,
O Abend! und vermähle
Mit seltner Treu das Glück.
Wenn alles schläft, und trübe
Die stille Lampe scheint,
Nur hoffnungslose Liebe
Noch helle Thränen weint:
Will ich, laß mir's gelingen!
Zu ihrem Fenster gehn,
Ein Lied von Liebe singen;
Und schmachtend nach ihr sehn.
Vielleicht, daß klagetöne
Von meinem Saitenspiel
Mehr wirken auf die Schöne,
Mehr reizen ihr Gefühl;
Vielleicht daß meine Saiten
Und meine Phantasie'n
Ein Herz zur Liebe leiten,
Das unempfindlich schien.
Wenn sie, im sanften Schlummer
Durch Lieder gern gestört,
Halbträumend meinen Kummer
Und meine Leiden hört;
Dann bang, und immer bänger,
Von ihrem Lager steigt,
Und was er litt, ihr Sänger,
Sich selber überzeugt:
Dann leucht' aus deiner Höhe
Herab, geliebter Mond!
Daß ich die Thräne sehe,
Die meinen Schmerz belohnt.
Sey sanft, wie ihre Seele,
Und heiter, wie ihr Blick,
O Abend! und vermähle
Mit seltner Treu das Glück.
Wenn alles schläft, und trübe
Die stille Lampe scheint,
Nur hoffnungslose Liebe
Noch helle Thränen weint:
Will ich, laß mir's gelingen!
Zu ihrem Fenster gehn,
Ein Lied von Liebe singen;
Und schmachtend nach ihr sehn.
Vielleicht, daß Klagetöne
Von meinem Saitenspiel
Mehr wirken auf die Schöne,
Mehr reitzen ihr Gefühl;
Vielleicht daß meine Saiten
Und meine Phantasie'n
Ein Herz zur Liebe leiten,
Das unempfindlich schien.
Wenn sie im sanften Schlummer
Durch Lieder gern gestört,
Halbträumend meinen Kummer
Und meine Leiden hört;
Dann bang, und immer bänger,
Von ihrem Lager steigt,
Und, was er litt, ihr Sänger,
Sich selber überzeugt.
Dann leucht' aus deiner Höhe
Herab, geliebter Mond!
Daß ich die Thräne sehe,
Die meinen Schmerz belohnt.
Sei sanft, wie ihre Seele,
Und heiter, wie ihr Blick,
O Abend! und vermähle
Mit seltner Treu das Glück.
Wenn alles schläft, und trübe
Die stille Lampe scheint,
Nur hoffnungslose Liebe
Noch helle Tränen weint:
Will ich, laß mir's gelingen!
Zu ihrem Fenster gehn,
Ein Lied von Liebe singen;
Und schmachtend nach ihr sehn.
Vielleicht, daß Klagetöne
Von meinem Saitenspiel
Mehr wirken auf die Schöne,
Mehr reizen ihr Gefühl;
Vielleicht daß meine Saiten
Und meine Phantasie'n
Ein Herz zur Liebe leiten,
Das unempfindlich schien.
Wenn sie, im sanften Schlummer
Durch Lieder gern gestört,
Halbträumend meinen Kummer
Und meine Leiden hört;
Dann bang, und immer bänger,
Von ihrem Lager steigt,
Und was er litt, ihr Sänger,
Sich selber überzeugt:
Dann leucht' aus deiner Höhe
Herab, geliebter Mond!
Daß ich die Träne sehe,
Die meinen Schmerz belohnt.
Zum Text
Originaltitel des Gedichtes Abendständchen. An Lina. Nach dem Französischen.
Gedichtvorlage
Sämmtliche Gedichte Gabrielens von Baumberg. , 1800 , Wien , Joh. Thom. Edl. v. Trattnern, k.k. Hofbuchdrucker und Buchhändler . Seite 243 . Digitalisat online
Erstveröffentlichung des Gedichtes
Wiener Musenalmanach für das Jahr 1796 , Herausgegeben von Gottfried Leon. , 1796 , Wien , Jos. Camesina & Comp. . Seite 40f. . Digitalisat online
Zur Musik
Schubert war 18 Jahre alt, als er dieses Lied schrieb.
Gabriele Baumberg war zu Ihren Lebzeiten gerühmt und geschätzt als Dichterin und so verwundert es nicht, dass nach Mozart auch Schubert (zählt man alle Fragmente hinzu) sieben ihrer Gedichte vertonte.
Quellenlage
Informationen zur Quellenlage (Manuskripte etc.) finden Sie hier: Thematisches Verzeichnis von Otto Erich Deutsch
Die Veröffentlichung besorgte 1850 Eusebius Mandyczewski in Alte Gesamtausgabe (Breitkopf&Härtel) in Leipzig
Quellen
5.1Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Abendständchen. An Lina
6.1Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net
Geschrieben von: Peter Schöne






