Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Johann Peter Uz (1720-1796)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Dienstag, 09. Juni 2009 - Erfurt

Liedtext

heutige Schreibweise

Du verstörst uns nicht, o Nacht!
Sieh, wir trinken im Gebüsche,
Und ein kühler Wind erwacht,
Daß er unsern Wein erfrische.

Mutter holder Dunkelheit,
Nacht! Vertraute süßer Sorgen,
Die betrogner Wachsamkeit
Viele Küsse schon verborgen!

Dir allein sei mitbewußt,
Welch Vergnügen mich berausche,
Wenn ich an geliebter Brust
Unter Tau und Blumen lausche!

Murmelt ihr, wann alles ruht,
Murmelt, sanftbewegte Bäume,
Bei dem Sprudeln heischrer Flut,
Mich in wollustvolle Träume!

Zur Musik

komponiert: 1816

Veröffentlichung (angezeigt): 1849

Originaltonart:

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Die Nacht.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne