Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg (1750-1819)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Sonntag, 26. Juni 2011 - Erfurt

Liedtext

heutige Schreibweise

Des Lebens Tag ist schwer und schwühl,
Des Todes Atem leicht und kühl,
Er wehet freundlich uns hinab,
Wie welkes Laub in's stille Grab.

Es scheint der Mond, es fällt der Tau
Auf's Grab wie auf die Blumenau;
Doch fällt der Freunde Trän' hinein,
Erhellt von sanfter Hoffnung Schein.

Uns sammelt alle, klein und groß,
Die Mutter Erd' in ihren Schoß;
O säh'n wir ihr ins Angesicht,
Wir scheuten ihren Busen nicht!

Zur Musik

komponiert: April 1823

Veröffentlichung (angezeigt): 1838

Originaltonart:

Besonderheiten:

Insgesamt 9 Vertonungen schuf Franz Schubert auf die Gedichte Stolbergs. Eines wurde nicht vollendet, eines liegt nur noch als Fragment vor. Die Vertonung Auf dem Wasser zu singen D 774, ebenfalls ein Text Stolbergs, gehört jedoch unzweifelhaft zu den schönsten Liedern, die Schubert jemals komponiert hat.

Vertonungen der Gedichte von Stolberg.
Romanze D 144
Morgenlied D 266
Abendlied D 276
An die Natur D 372
Daphne am Bach D 411
Stimme der Liebe D 412
Lied in der Abwesenheit D 416
Auf dem Wasser zu singen D774
Lied 'Die Mutter Erde' D 788

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Die Mutter Erde.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne