Composer: Franz Schubert (1797-1828)
Author: Friedrich Schiller (1759-1805)

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Artists: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Recorded: Tuesday, 03 February 2009 - Erfurt



Lyrics

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen;
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling begeistert ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben;
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.

Es ist kein [leerer, schmeichelnder]1 Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren.
Im Herzen kündet es laut sich an:
"Zu was Besserm sind wir geboren!"
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.

Source & Alternative: www.lieder.net

Creation

Written: April 1819

Published: 1827

Geschrieben von: Peter Schöne

Score

Source of score imslp.org: Hoffnung.pdf