Composer: Franz Schubert (1797-1828)
Author: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

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Artists: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Recorded: Tuesday, 16 December 2008 - Berlin



Lyrics

Da droben auf jenem Berge,
Da steh ich tausendmal,
An meinem Stabe hingebogen
Und schaue hinab in das Tal.

Dann folg ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie.
Ich bin herunter gekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

Da stehet von schönen Blumen
Die ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen,
Wem ich sie geben soll.

Und Regen, Sturm und Gewitter
Verpass ich unter dem Baum.
Die Türe dort bleibet verschlossen;
Doch alles ist leider ein Traum.

Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist fortgezogen,
Und weit in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, nur vorüber!
Dem Schäfer ist gar so weh.

Source & Alternative: www.lieder.net

Creation

Written: 30. November 1814

Published: 1821

Key: e-moll

Schema: A-B-A'

Ignaz Edlen von Mosel gewidmet

Geschrieben von: Peter Schöne

Score

Source of score imslp.org: Schäfers Klagelied - Erste Fassung.pdf