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  • An die Entfernte

    So hab ich wirklich dich verloren? Bist du, o Schöne, mir entflohn? Noch klingt in den gewohnten Ohren Ein jedes Wort, ein jeder Ton. So wie des Wandrers Blick am Morgen Vergebens in die Lüfte dringt, Wenn, in dem blauen Raum verborgen, Hoch über ihm...

  • An die Entfernte

    So hab ich wirklich dich verloren? Bist du, o Schöne, mir entflohn? Noch klingt in den gewohnten Ohren Ein jedes Wort, ein jeder Ton. So wie des Wandrers Blick am Morgen Vergebens in die Lüfte dringt, Wenn, in dem blauen Raum verborgen, Hoch über ihm...

  • Sei mir gegrüßt

    O du Entrißne mir und meinem Kusse, Sei mir gegrüßt, sei mir geküßt! Erreichbar nur meinem Sehnsuchtgruße, Sei mir gegrüßt, sei mir geküßt! Du von der Hand der Liebe diesem Herzen Gegebne, Du von dieser Brust Genommne mir! Mit diesem Tränengusse Sei...

  • Der Wachtelschlag

    Ach! mir schallt's dorten so lieblich hervor: Fürchte Gott, fürchte Gott! Ruft mir die Wachtel ins Ohr. Sitzend im Grünen, von Halmen umhüllt, Mahnt sie dem Horcher im Saatengefild: Liebe Gott, liebe Gott! Er ist so gütig, so mild. Wieder bedeutet ihr...

  • Der Jüngling auf dem Hügel

    Ein Jüngling auf dem Hügel Mit seinem Kummer saß, Wohl ward der Augen Spiegel Ihm trüb' und tränennaß. Sah frohe Lämmer spielen Am grünen Felsenhang, Sah frohe Bächlein quillen Das bunte Tal entlang; Die Schmetterlinge sogen Am roten Blütenmund, Wie...

  • Du bist die Ruh

    Du bist die Ruh, Der Friede mild, Die Sehnsucht du Und was sie stillt. Ich weihe dir Voll Lust und Schmerz Zur Wohnung hier Mein Aug und Herz. Kehr ein bei mir, Und schließe du Still hinter dir Die Pforten zu. Treib andern Schmerz Aus dieser Brust!...

  • Lob der Tränen

    Laue Lüfte, Blumendüfte, Alle Lenz- und Jugendlust, Frischer Lippen Küsse nippen, Sanft gewiegt an zarter Brust; Dann der Trauben Nektar rauben, Reihentanz und Spiel und Scherz: Was die Sinnen Nur gewinnen: Ach, erfüllt es je das Herz? Wenn die...

  • Ihr Grab

    Dort ist ihr Grab, Die einst im Schmelz der Jugend glühte, Dort fiel sie, dort, die schönste Blüte, Vom Baum des Lebens ab. Dort ist ihr Grab, Dort schläft sie unter jener Linde; Ach, nimmer ich ihn wiederfinde, Den Trost, den sie mir gab. Dort ist ihr...

  • Wandrers Nachtlied II

    Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde, warte nur, balde ruhest du auch!

  • Sehnsucht

    Der Lerche wolkennahe Lieder Erschmettern zu des Winters Flucht, Die Erde hüllt in Samt die Glieder Und Blüten bilden rote Frucht. Nur du, o sturmbewegte Seele, Nur du bist blütenlos, in dich gekehrt, Und wirst in goldner Frühlingshelle Von tiefer...

  • Die Rose

    Es lockte schöne Wärme, Mich an das Licht zu wagen, Da brannten wilde Gluten; Das muß ich ewig klagen. Ich konnte lange blühen In milden heitern Tagen; Nun muß ich frühe welken, Dem Leben schon entsagen. Es kam die Morgenröte, Da ließ ich alles Zagen...

  • Wer kauft Liebesgötter

    Von allen schönen Waren, Zum Markte hergefahren, Wird keine mehr behagen Als die wir euch getragen Aus fernen Ländern bringen. O höret was wir singen! Und seht die schönen Vögel, Sie stehen zum Verkauf. Zuerst beseht den großen, Den lustigen, den...

  • Du liebst mich nicht

    Mein Herz ist zerrissen, du liebst mich nicht! Du ließest mich's wissen, du liebst mich nicht! Wiewohl ich dir flehend und werbend erschien, Und liebebeflissen, du liebst mich nicht! Du hast es gesprochen, mit Worten gesagt, Mit allzugewissen, du...

  • Der Zwerg

    Im trüben Licht verschwinden schon die Berge, Es schwebt das Schiff auf glatten Meereswogen, Worauf die Königin mit ihrem Zwerge. Sie schaut empor zum hochgewölbten Bogen, Hinauf zur lichtdurchwirkten blauen Ferne; Die mit der Milch des Himmels [blau]1...

  • An die Leier

    Ich will von Atreus' Söhnen, Von Kadmus will ich singen! Doch meine Saiten tönen Nur Liebe im Erklingen. Ich tauschte um die Saiten, Die Leier möcht ich tauschen! Alcidens Siegesschreiten Sollt ihrer Macht entrauschen! Doch auch die Saiten tönen Nur...

  • Der Schäfer und der Reiter

    Ein Schäfer saß im Grünen, Sein Liebchen süß im Arm, Durch Buchenwipfel schienen Der Sonne Strahlen warm. Sie kosten froh und heiter Von Liebeständelei. Da ritt, bewehrt, ein Reiter Den Glücklichen vorbei. »Sitz ab und suche Kühle«, Rief ihm der...

  • Am Strome

    Ist mir's doch, als sei mein Leben An den schönen Strom gebunden; Hab' ich Frohes nicht an seinem Ufer, Und Betrübtes hier empfunden? Ja, du gleichest meiner Seele; Manchmal grün und glatt gestaltet, Und zu Zeiten herrschen Stürme Schäumend, unruhvoll,...

  • Nachtviolen

    Nachtviolen, Nachtviolen! Dunkle Augen, seelenvolle, Selig ist es, sich versenken In dem samtnen Blau. Grüne Blätter streben freudig Euch zu hellen, euch zu schmücken; Doch ihr blicket ernst und schweigend In die laue Frühlingsluft. Mit erhabnen...

  • Aus Heliopolis II

    Fels auf Felsen hingewälzet, Fester Grund und treuer Halt; Wasserfälle, Windesschauer, Unbegriffene Gewalt. Einsam auf Gebirges Zinne, Kloster wie auch Burgruine, Grab' sie der Erinn'rung ein! Denn der Dichter lebt vom Sein. Atme du den heil'gen Äther...

  • Nel boschetto

    Se dall’Etra, Febo I raggi Ei penetra in mezzo a’ faggi, Quel dolore ch’è nel core Si converte in voluttà! E del rio il mormorio! Quest’aurette amorosette! I vapori,l’erbe,i fiori! Dan al bosco maestà Ah se ognora dense fronde, Rai d’aurora,Verdi...


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