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  • Schäfers Klagelied - Erste Fassung

    Da droben auf jenem Berge, Da steh ich tausendmal, An meinem Stabe hingebogen Und schaue hinab in das Tal. Dann folg ich der weidenden Herde, Mein Hündchen bewahret mir sie. Ich bin herunter gekommen Und weiß doch selber nicht wie. Da stehet von...

  • Der Wanderer - Dritte Fassung

    Ich komme vom Gebirge her, Es dampft das Tal, es braust das Meer, Ich wandle still, bin wenig froh, Und immer fragt der Seufzer, wo? Die Sonne dünkt mich hier so kalt, Die Blüte welk, das Leben alt, Und was sie reden, leerer Schall, Ich bin ein...

  • Jägers Abendlied - Zweite Bearbeitung

    Im Felde schleich ich, still und wild, Gespannt mein Feuerrohr. Da schwebt so licht dein liebes Bild, Dein süßes Bild mir vor. Du wandelst jetzt wohl still und mild Durch Feld und liebes Tal, Und ach, mein schnell verrauschend Bild, Stellt sich dir's...

  • Der König in Thule

    Es war ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle Einen goldnen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus. Und als er kam zu sterben, Zählt' er...

  • Heidenröslein

    Sah ein Knab' ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah's mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der...

  • Der Fischer

    Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll, Ein Fischer saß daran, Sah nach dem Angel ruhevoll, Kühl bis ans Herz hinan. Und wie er sitzt und wie er lauscht, Teilt sich die Flut empor: Aus dem bewegten Wasser rauscht Ein feuchtes Weib hervor. Sie sang zu...

  • Wandrers Nachtlied (Der du von dem Himmel bist)

    Der du von dem Himmel bist, Alles Leid und Schmerzen stillest, Den, der doppelt elend ist, Doppelt mit Erquickung füllest, Ach! ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede, Komm, ach komm in meine Brust!

  • Meeres Stille - Zweite Bearbeitung

    Tiefe Stille herrscht im Wasser, Ohne Regung ruht das Meer, Und bekümmert sieht der Schiffer Glatte Fläche rings umher. Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich! In der ungeheuren Weite Reget keine Welle sich.

  • Der Flug der Zeit

    Es floh die Zeit im Wirbelfluge Und trug des Lebens Plan mit sich. Wohl stürmisch war es auf dem Zuge, Beschwerlich oft und widerlich. So ging es fort durch alle Zonen, Durch Kinderjahre, durch Jugendglück, Durch Täler, wo die Freuden wohnen, Die...

  • Nähe des Geliebten - Erste Fassung

    Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich...

  • Lob der Tränen

    Laue Lüfte, Blumendüfte, Alle Lenz- und Jugendlust, Frischer Lippen Küsse nippen, Sanft gewiegt an zarter Brust; Dann der Trauben Nektar rauben, Reihentanz und Spiel und Scherz: Was die Sinnen Nur gewinnen: Ach, erfüllt es je das Herz? Wenn die...

  • Der Blumen Schmerz

    Wie [ist]1 es mir so schaurig Des Lenzes erstes Weh'n, Wie dünkt es mir so traurig, Daß Blumen auferstehn. In ihrer Mutter Armen Da ruhten sie so still Nun müssen, [seh]2, die Armen [Herauf in's]3 Weltgewühl. Die zarten Kinder heben Die Häupter scheu...

  • Der Tod und das Mädchen

    Das Mädchen: Vorüber! ach, vorüber! Geh, wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh Lieber! Und rühre mich nicht an. Der Tod: Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht zu strafen. Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild, Sollst...

  • Nähe des Geliebten - Zweite Fassung

    Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich...

  • Memnon

    Den Tag hindurch nur einmal mag ich sprechen, Gewohnt zu schweigen immer und zu trauern: Wenn durch die nachtgebor'nen Nebelmauern Aurorens Purpurstrahlen liebend brechen. Für Menschenohren sind es Harmonien. Weil ich die Klage selbst melodisch künde...

  • Erlkönig - 4. Fassung

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. «Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?» - «Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig...

  • Erster Verlust

    Ach, wer bringt die schönen Tage, Jene Tage der ersten Liebe, Ach, wer bringt nur eine Stunde Jener holden Zeit zurück? Einsam nähr' ich meine Wunde, Und mit stets erneuter Klage Traur' ich ums verlorne Glück, Ach, wer bringt die schönen Tage, Jene...

  • Gesang der Norna

    Mich führt mein Weg wohl meilenlang Durch Gold und Strom und Wassergrab. Die Welle kennt den Runensang Und glättet sich zum Spiegel ab. Die Welle kennt den Runensang, Der Golf wird glatt, der Strom wird still; Doch Menschenherz, im wilden Drang, Es...

  • Aus Heliopolis I

    Im kalten, rauhen Norden Ist Kunde mir geworden Von einer Stadt, der Sonnenstadt. Wo weilt das Schiff, wo ist der Pfad, Die mich zu jenen Hallen tragen? Von Menschen konnt' ich nichts erfragen, Im Zwiespalt waren sie verworren. Zur Blume, die sich...

  • Geheimes

    Über meines Liebchens Äugeln Stehn verwundert alle Leute; Ich, der Wissende, dagegen Weiß recht gut was das bedeute. Denn es heißt: ich liebe diesen, Und nicht etwa den und jenen. Lasset nur ihr guten Leute Euer Wundern, euer Sehnen! Ja, mit ungeheuren...


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