Unter der Annahme, dass 1821“ benötigt wird, wurden folgende Ergebnisse gefunden:

  • Der Flug der Zeit

    Es floh die Zeit im Wirbelfluge Und trug des Lebens Plan mit sich. Wohl stürmisch war es auf dem Zuge, Beschwerlich oft und widerlich. So ging es fort durch alle Zonen, Durch Kinderjahre, durch Jugendglück, Durch Täler, wo die Freuden wohnen, Die...

  • Nähe des Geliebten - Zweite Fassung

    Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich...

  • Lob der Tränen

    Laue Lüfte, Blumendüfte, Alle Lenz- und Jugendlust, Frischer Lippen Küsse nippen, Sanft gewiegt an zarter Brust; Dann der Trauben Nektar rauben, Reihentanz und Spiel und Scherz: Was die Sinnen Nur gewinnen: Ach, erfüllt es je das Herz? Wenn die...

  • Meeres Stille - Zweite Bearbeitung

    Tiefe Stille herrscht im Wasser, Ohne Regung ruht das Meer, Und bekümmert sieht der Schiffer Glatte Fläche rings umher. Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich! In der ungeheuren Weite Reget keine Welle sich.

  • Der Blumen Schmerz

    Wie [ist]1 es mir so schaurig Des Lenzes erstes Weh'n, Wie dünkt es mir so traurig, Daß Blumen auferstehn. In ihrer Mutter Armen Da ruhten sie so still Nun müssen, [seh]2, die Armen [Herauf in's]3 Weltgewühl. Die zarten Kinder heben Die Häupter scheu...

  • Nähe des Geliebten - Erste Fassung

    Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich...

  • Memnon

    Den Tag hindurch nur einmal mag ich sprechen, Gewohnt zu schweigen immer und zu trauern: Wenn durch die nachtgebor'nen Nebelmauern Aurorens Purpurstrahlen liebend brechen. Für Menschenohren sind es Harmonien. Weil ich die Klage selbst melodisch künde...

  • Der Tod und das Mädchen

    Das Mädchen: Vorüber! ach, vorüber! Geh, wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh Lieber! Und rühre mich nicht an. Der Tod: Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht zu strafen. Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild, Sollst...

  • Erlkönig - 4. Fassung

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. «Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?» - «Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig...

  • Der Fischer

    Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll, Ein Fischer saß daran, Sah nach dem Angel ruhevoll, Kühl bis ans Herz hinan. Und wie er sitzt und wie er lauscht, Teilt sich die Flut empor: Aus dem bewegten Wasser rauscht Ein feuchtes Weib hervor. Sie sang zu...

  • Jägers Abendlied - Zweite Bearbeitung

    Im Felde schleich ich, still und wild, Gespannt mein Feuerrohr. Da schwebt so licht dein liebes Bild, Dein süßes Bild mir vor. Du wandelst jetzt wohl still und mild Durch Feld und liebes Tal, Und ach, mein schnell verrauschend Bild, Stellt sich dir's...

  • Jägers Abendlied - Zweite Bearbeitung

    Im Felde schleich ich, still und wild, Gespannt mein Feuerrohr. Da schwebt so licht dein liebes Bild, Dein süßes Bild mir vor. Du wandelst jetzt wohl still und mild Durch Feld und liebes Tal, Und ach, mein schnell verrauschend Bild, Stellt sich dir's...

  • Die Forelle - Vierte Fassung

    In einem Bächlein helle, Da schoß in froher Eil Die [launige]1 Forelle Vorüber wie ein Pfeil. Ich stand an dem Gestade Und sah in süßer Ruh Des muntern [Fisches]2 Bade Im klaren Bächlein zu. Ein Fischer mit der Rute Wohl an dem Ufer stand, Und sah's...

  • Heidenröslein

    Sah ein Knab' ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah's mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der...

  • Der König in Thule

    Es war ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle Einen goldnen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus. Und als er kam zu sterben, Zählt' er...

  • Wandrers Nachtlied (Der du von dem Himmel bist)

    Der du von dem Himmel bist, Alles Leid und Schmerzen stillest, Den, der doppelt elend ist, Doppelt mit Erquickung füllest, Ach! ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede, Komm, ach komm in meine Brust!

  • Meeres Stille - Erste Bearbeitung

    Tiefe Stille herrscht im Wasser, Ohne Regung ruht das Meer, Und bekümmert sieht der Schiffer Glatte Fläche rings umher. Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich! In der ungeheuren Weite Reget keine Welle sich.

  • Schäfers Klagelied - Zweite Fassung

    Da droben auf jenem Berge, Da steh ich tausendmal, An meinem Stabe hingebogen Und schaue hinab in das Tal. Dann folg ich der weidenden Herde, Mein Hündchen bewahret mir sie. Ich bin herunter gekommen Und weiß doch selber nicht wie. Da stehet von...

  • Versunken

    Voll Locken kraus ein Haupt so rund! Und darf ich dann in solchen reichen Haaren Mit vollen Händen hin und wider fahren, Da fühl ich mich von Herzensgrund gesund. Und küß ich Stirne, Bogen, Augen, Mund, Dann bin ich frisch und immer wieder wund. Der...

  • Sehnsucht

    Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt' ich doch den Ausgang finden, Ach, wie fühlt' ich mich beglückt! Dort erblick' ich schöne Hügel, Ewig jung und ewig grün! Hätt' ich Schwingen hätt ich Flügel, Nach den Hügeln zög' ich...


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